Zahlungen mit Krypto im Alltag: Wann kommen Bitcoin und Co. in den Supermarkt?

16. Juni 2025, 13:55 Uhr · Quelle: klamm.de
Kryptowährungen werden in Deutschland nach wie vor hauptsächlich als spekulative Investitionsmöglichkeit genutzt. Dabei würden Bitcoin, Solana oder auch Ripple einen sicheren Zahlungsverkehr ohne Gebühren ermöglichen. Bis Kryptos in Deutschland flächendeckend ankommen, dürften aber noch einige Jahre vergehen.

Nicht alle Coins eignen sich für Zahlungen im Alltag

Als bekannteste Kryptowährung ist Bitcoin natürlich an vorderster Front zu finden, wenn es um die Einbindung digitaler Coins in den Alltag geht. Doch aufgrund der Erfolgsgeschichte der Kryptowährung ist Bitcoin gar nicht einmal so gut geeignet. Der Einkauf im Supermarkt kostet dann umgerechnet 0,0008. Nicht wirklich übersichtlich und bereits eine vergessene Nachkommastelle kann teuer werden.

Folgende Kryptowährungen eignen sich aufgrund ihrer weiten Verbreitung, um auch alltägliche Zahlungen abzuwickeln:

  • Ethereum
  • Solana
  • Litecoin
  • Ripple

Damit Sie im Alltag nicht ständig den Solana-Kurs in Echtzeit verfolgen und Einkäufe zu einem günstigen Zeitpunkt planen müssen, bieten sich auch Stable Coins an. Dabei handelt es sich um Kryptowährungen, die an den Kurs von Fiat-Währungen gekoppelt sind. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist Tether. Der Coin ist an den US-Dollar gebunden und unterliegt somit keinen hohen Kursschwankungen. Weniger bekannt ist hingegen EURT. Diese Kryptowährung ist an den Euro gekoppelt und wäre somit für den Einsatz in Deutschland noch besser geeignet.

Memecoins bleiben ungeeignet

Während hinter vielen Kryptowährungen technische Innovationen stecken, basieren Memecoins lediglich auf aktuellen Trends. Hinter DOGE oder TRUMP gibt es keinen Mehrwert, daher sind diese digitalen Währungen noch einmal viel spekulativer. Während XRP langfristig sogar das SWIFT-System ersetzen könnte, bieten sogenannte Memecoins kein tatsächliches Futter hinter dem Hype. Sobald das Interesse abflaut, fällt auch der Preis meist wieder in den Keller.

Technisch ausgereift, aber die Skepsis bleibt

Wenn es um das eigene Geld geht, tun sich viele Menschen schwer mit Innovationen. Das klassische Girokonto ist seit Jahrzehnten ein absolutes Erfolgsmodell und verspricht diverse Sicherheiten. So ist das eigene Vermögen zumindest theoretisch bis zu einer Einlage von 100.000 € besichert. Obwohl Zahlungen per Bitcoin, Solana oder XRP enorm sicher sind, bleibt die Skepsis vieler Bürger noch groß. Zwar wächst das Interesse vor allem bei jungen Erwachsenen, für ein flächendeckendes Zahlungssystem per Kryptowährung sind klassische Banken in Mitteleuropa aber zu etabliert. Ganz anders sieht das beispielsweise in Afrika aus, wo Bitcoin und Co. längst zum Alltag gehören.

Krypto-Geldautomaten erleichtern die Handhabe

Ein erwähnenswerter Nachteil von Kryptowährungen: Sie müssen immer wieder Euro-Beträge umtauschen. Das ist zeitaufwendig und erfordert einen zusätzlichen Zwischenschritt. In einigen Ländern wie der Türkei gibt es mittlerweile aber bereits eigene Krypto-Geldautomaten. Hier können Sie von Ihrer Wallet einen bestimmten Betrag in Bitcoin und Co. auswählen. Dieser wird dann umgehend abgebucht und als Fiat-Währung am Geldautomaten ausgegeben. Die Funktionsweise ist dabei gleich, wie wenn Sie Geld vom Girokonto abheben. Noch ist das Netz an Krypto-Geldautomaten hierzulande ausbaufähig. Damit digitale Währungen im Alltag ankommen, wird eine flächendeckende Infrastruktur aber unerlässlich sein.

Finanzen / Krypto
16.06.2025 · 13:55 Uhr
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