Der Sci-Fi-Horror ROUTINE ist da! Erkunde eine retro-futuristische Mondbasis im 80er-Stil
Eine gefühlte Ewigkeit haben Fans des düsteren Weltraum-Horrors auf diesen Moment hingefiebert, doch nun ist die Zeit des Wartens endgültig vorbei. Was als vielversprechendes Projekt begann und über Jahre hinweg die Gerüchteküche anheizte, ist nun Realität. Der schwedische Publisher Raw Fury und das britische Entwicklerstudio Lunar Software haben ihr Herzensprojekt „ROUTINE“ endlich auf die Menschheit losgelassen. Ab sofort können Besitzer des Xbox Game Pass, sowie Nutzer von Steam und diversen Xbox-Plattformen in einen Albtraum eintauchen, der seinesgleichen sucht. Die Veröffentlichung markiert das Ende einer langen Entwicklungsreise und den Beginn unzähliger schlafloser Nächte für mutige Gamer.
Eine Zukunft aus der Vergangenheit
Das Setting entführt dich nicht in eine sterile High-Tech-Utopie, wie wir sie oft in modernen Science-Fiction-Werken sehen. Stattdessen landest du in einer „Retro-Analogue Future“. Stell dir vor, wie sich visionäre Designer der 1980er Jahre das Leben auf einer Mondbasis vorgestellt hätten. Klobige Terminals, flackernde Röhrenbildschirme und Diskettenlaufwerke dominieren die Ästhetik. Du erkundest verlassene Sektoren dieser beklemmenden Station, wanderst durch gespenstisch leere Einkaufszentren und verfallende Wohnquartiere. Diese visuelle Entscheidung schafft eine einzigartige Atmosphäre, die Nostalgie mit purer Panik vermischt. Der Kontrast zwischen der eigentlich vertrauten Technik und der tödlichen Stille des Weltraums erzeugt eine Spannung, die fast greifbar ist.
Totale Immersion durch Verzicht
Lunar Software setzt alles daran, die Barriere zwischen dir und dem Geschehen einzureißen. Vergiss überladene Anzeigen oder blinkende Lebensbalken am Bildschirmrand. Das Design setzt konsequent auf ein minimales User Interface (UI). Nichts soll dich von der bedrohlichen Umgebung ablenken. Hinzu kommt ein ausgeprägtes Körperbewusstsein des Protagonisten sowie ein diegetisches Audio-Design. Jedes Geräusch, jedes Knacken im Gebälk der Station existiert wirklich in dieser Welt und könnte der Vorbote deines Endes sein. Du steuerst keine schwebende Kamera, sondern fühlst dich physisch präsent in den klaustrophobischen Gängen.
Dein einziger Freund: Das C.A.T.-Tool
In dieser feindseligen Umgebung bist du jedoch nicht völlig wehrlos, auch wenn Flucht oft die klügere Option darstellt. Dein wichtigstes Werkzeug ist das sogenannte Cosmonaut Assistance Tool, kurz C.A.T. Dieses Gerät dient dir als Lebensversicherung, um wichtige Terminals zu bedienen, die Umgebung zu kartografieren und Hinweise in der Dunkelheit zu identifizieren. Doch Vorsicht ist geboten: Ein unbekannter Feind streift durch die Gänge, fest davon überzeugt, dass du die eigentliche Bedrohung bist. Ob du rennst, dich versteckst oder versuchst, dich mit letzter Kraft zu verteidigen, hängt von deinen Nerven ab. Die Antworten auf die Frage, warum die Basis verstummte, liegen irgendwo dort draußen – in der Finsternis.


