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Sparen im Alltag macht Spaß. Gutscheinportale erfreuen sich daher seit einigen Jahren großer Beliebtheit bei den Internetusern. Zahlreiche Verbraucher gehen auf die Jagd nach den besten Deals, versuchen, die größten Schnäppchen ausfindig zu machen und so jede Menge Geld zu sparen. Wie funktionieren die Gutscheinportale, welche reichweitenstarken Webseiten gibt es – und auf welche Stolperfallen sollten Verbraucher achten, wenn sie mit Gutscheinen ihre Haushaltskasse aufbessern möchten?

Was ist ein Gutscheinportal?

Unterschieden werden drei verschiedene Formen von Gutscheinportalen:

  • Coupon-Webseiten, die Rabattcodes für Online-Shops auflisten. Von diesen Gutscheinportalen aus gelangt man in der Regel direkt zum jeweiligen Online-Shop und kann den Gutschein dort während des Bestellvorgangs einlösen.
  • Gruppendeal-Portale, auf denen Verbraucher auf bestimmte Deals bieten.
  • Webseiten, die neben Gutscheinen auch kostenlose Produktproben, Gewinnspiele und Tagesdeals anbieten.

Coupon-Webseiten

Coupon-Webseiten sind einfach zu nutzen und vergleichsweise risikolos. Die hier erhältlichen Gutscheine können ganz unterschiedlich ausfallen:  Es gibt Neukunden- Gutscheine und Gutscheine für Bestandskunde sowie saisonale Sonderaktionen, etwa Oster-Rabatte oder Winterschlussverkauf. Die Coupons gewähren entweder einen Nachlass von einigen Prozent auf den Warenwert, einen Abzug von zum Beispiel fünf oder zehn Euro ab einer bestimmten Mindestbestellsumme oder einen kostenlosen Versand. Mit wieder anderen Gutscheinen erhält der Käufer bestimmte Waren umsonst.

Die Idee hinter Gruppendeals

Die sogenannten Gruppendeals sind zuerst in den USA populär geworden und haben sich seit einigen Jahren auch in Deutschland durchgesetzt. Die Idee dahinter: Je mehr Menschen sich zu einer Gruppe von Käufern zusammenschließen, umso günstiger werden die Waren. Die Masse der Verbraucher bestimmt also den Endpreis. Angeboten werden sogenannte Deals, auf die Kunden bieten können. Zumeist ist die Abgabe von Geboten auf 24 Stunden oder zwei bis drei Tage begrenzt. Zudem muss  sich eine Mindestanzahl von Käufern zusammenfinden, damit der Deal zustande kommt. Wie viele Kunden benötigt werden, ist von Deal zu Deal unterschiedlich. Geboten werden unter anderem Preisnachlässe auf bestimmte Waren oder Dienstleistungen, Freizeitaktivitäten, Reisen zu deutlich günstigeren Preisen oder Restaurantgutscheine. Ein Besuch im Nobelrestaurant kostet so zum Beispiel mit einem Deal statt 100 Euro nur noch 50 Euro. Mit einem Gutschein für 15 Euro können sich Verbraucher eine Luxus-Massage im Gegenwert von 70 Euro gönnen – solche und viele weitere Angebote ziehen die User an.

Was bringen Gutscheinportale den Händlern?

Welchen Vorteil haben eigentlich die Händler von den Gutscheinportalen? Ganz einfach: Sie gewinnen Kunden. Die Hoffnung: Wer durch lukrative Lockangebote, wie sie Gruppendeals bieten, auf ein Restaurant, einen Reiseveranstalter oder zum Beispiel einen Friseur aufmerksam geworden und dort mit dem Produkt oder der Dienstleistung zufrieden ist, wird als voll zahlender Kunde wiederkommen. Rabatte zu gewähren, wird daher gerne als günstige Art der Werbung genutzt. Schreiben die Kunden dann noch positive Bewertungen ins Netz, zieht dies als moderne Form der Mund-zu-Mund-Propaganda weitere Verbraucher an.

Was sollten Kunden beim Kauf von Gutscheinen beachten?

Insbesondere Gruppendeals erfreuen sich großer Beliebtheit, sollen sie doch Rabatte von bis zu 80 Prozent gewähren. Doch gerade hinter diesen Deals verbergen sich auch viele Stolperfallen. Bei allen Gutschein-Webseiten gilt: Die Kunden sollten zunächst die Angebote genau prüfen. Können sie mit dem Gutschein tatsächlich sparen? Ein Preisvergleich zeigt, ob es den gewünschten Artikel oder die Dienstleistung der Wahl bei einem anderen Anbieter zu ähnlich guten Konditionen gibt – ohne Gutschein. Wer bietet die Waren oder die Dienstleistung an? Handelt es sich um einen bekannten Shop? Ist der Anbieter seriös? Eine Recherche nach Kundenbewertungen hilft oft, diese Frage zu beantworten.

Für Gruppendeals ist in der Regel eine Registrierung notwendig. Das bedeutet, dass Kunden einige sensible Daten wie Adresse und E-Mail-Adresse an den Betreiber des Gutscheinportals übermitteln. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Portale sehen zumeist vor, dass diese Daten an andere Unternehmen weiterverkauft werden dürfen. Werbe-Mails sind die Folge. Verbraucher richten sich am besten eine eigene E-Mail-Adresse für derartige Portale ein und vermeiden es, ihre tatsächliche Telefonnummer anzugeben.

Ferner sollten Kunden die Bedingungen des Gutscheins genau beachten: Wie lange gilt das Angebot? Viele Rabatte sind zeitlich begrenzt. Gibt es einen Mindestbestellwert, müssen also noch andere Waren mitbestellen werden, wenn man eigentlich nur ein Produkt kaufen möchte? Gibt es weitere Einschränkungen, gilt ein Reisegutschein zum Beispiel nur für eine bestimmte Zeit oder ein Restaurantgutschein nur für ein bestimmtes Gericht? Wer sich die AGB und die jeweiligen Bedingungen des Gutscheins genau durchliest, bleibt vor bösen Überraschungen bewahrt.

Die Gewährleistungsfrist

Für normale Einkaufsgutscheine gilt: Diese sind immer drei Jahre gültig. Bei Rabattgutscheinen sieht das anders aus, da gelten die Bedingungen, die der jeweilige Anbieter vorgibt. Verpasst der Kunde es, den Gutschein vor Ablauf der Gültigkeit einzulösen, wird dieser nicht erstattet. Es gilt allerdings die gesetzliche Widerspruchsfrist von 14 Tagen: Innerhalb von 14 Tagen dürfen Kunden daher den Gutschein an das Gutscheinportal zurückgeben – natürlich nur, sofern sie ihn nicht schon eingelöst haben.

Wie ist es nun um die Gewährleistung bestellt, wenn der Gutschein eingelöst werden soll? Der Kaufvertrag für den Gutschein besteht immer zwischen dem eigentlichen Händler und dem Kunden, nicht zwischen dem Gutscheinportal und dem Kunden. Treten Probleme auf, müssen sich Verbraucher daher zunächst an den eigentlichen Anbieter des Produktes wenden. Verbraucherschützer raten allerdings dazu, auch das jeweilige Gutscheinportal in die Verhandlungen bei Problemen mit einzubeziehen. Als Großabnehmer der Gutscheine kann das Portal auf den Händler einwirken. Schadenersatzpflichtig ist das Gutscheinportal allerdings nur bedingt, wenn eine Dienstleistung nicht ausgeführt werden kann oder ein Produkt nicht verfügbar ist. Die AGB der meisten Gutscheinportale sehen lediglich eine Rückerstattung des Kaufpreises für den Gutschein vor, wenn dieser nicht eingelöst werden kann. Das Amtsgericht Berlin bestätigte in einem Urteil vom Januar 2013 diese Schadensersatzregelung. Die Erstattung des vollen Warenwertes bzw. des Gegenwerts einer Dienstleistung stehe dem Kunden nicht zu, so die Richter. Das Gutscheinportal hafte lediglich dafür, dass die Forderung besteht – nicht aber dafür, dass die Forderung auch tatsächlich eingelöst werden kann. Dafür ist der jeweilige Anbieter verantwortlich.

 
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