Schwankungen am Aktienmarkt - so kann man das Portfolio mit CFDs absichern

Wirtschaftliche Unsicherheit und Corona-Virus: Die Zeiten für Anleger sind stürmisch, dennoch interessieren sich immer mehr Menschen in Deutschland für das Trading. Doch die Zusammenhänge sind oft komplex. Viele Anleger bleiben daher hinter ihren finanziellen Möglichkeiten zurück, besonders was die Investition in andere Anlagen als Aktien angeht. Wir zeigen deshalb, nicht nur für Trading-Neulinge, wie das eigene Portfolio gegen Verluste abgesichert werden kann - und zwar mithilfe von Differenzkontrakten.

Warum Absicherung?

Das eigene Portfolio stellen Trader für gewöhnlich über mehrere Jahre, oft sogar über Jahrzehnte zusammen. In Zeiten von unsicheren Renten, häufigeren Jobwechseln und demografischem Wandel ist es inzwischen für eine immer größere Anzahl an Personen notwendig, einen Teil des eigenen Einkommens privat zu investieren. Die große Herausforderung dabei: In jeder Situation und bei jeder wirtschaftlichen Lage abgesichert zu sein. Und hierfür reichen Aktien nicht aus. Denn diese steigen zwar oft bei guter wirtschaftlicher Lage, fallen aber meist auch schnell wieder, sobald die Konjunktur sich verschlechtert. Doch eine Absicherung des eigenen Portfolios ist auch für weniger erfahrene Trader möglich. Und eines der besten Instrumente hierfür ist der CFD-Handel. Aber was sind CFDs denn eigentlich genau? Das CFD-Trading bezeichnet den Handel mit Differenzkontrakten. Dieser ermöglicht es, auf Preisentwicklungen der Finanzmärkte zu spekulieren, wofür es weder des Erwerbs noch der Veräußerung des Basiswertes bedarf.

CFD-Vorteil dank Short-Position

Ein Grund, weshalb CFD-Trading sich so gut für die Absicherung, also das „Hedging“ des eigenen Portfolios eignet, ist die Tatsache, dass Anleger beim CFD-Handel auf Kursschwankungen in beide Richtungen spekulieren und sich auch „short“ positionieren können. Das ist sogar auf ein und dasselbe Unternehmen, von dem Aktien besessen werden, möglich. Der erzielte Gewinn hängt also davon ab, ob die eigene abgegebene Prognose richtig war. Und nicht, wie beim normalen Aktienhandel, von der Performance des Unternehmens. Dadurch eignet sich der CFD-Handel sehr gut, um das eigene Portfolio zu schützen. Hierzu ein Beispiel: Wenn Trader befürchten, dass eine ihrer Anlagen an Wert verlieren könnte, dann können diese potenziellen Verluste dank CFD-Handels ausgeglichen werden, indem ein sogenannter CFD-Leerverkauf stattfindet. Droht beispielsweise die Apple-Aktie zu sinken, kann durch eine CFD-Short-Position ebendieser Verlust durch den Gewinn des CFD-Short-Trades wieder eingeholt werden. Vereinfacht gesagt können Anleger dank CFDs auch bei Wertverlusten noch Gewinne einfahren - indem sie auf diese beim Handel mit den Differenzkontrakten setzen. Allerdings fallen beim Handel mit CFDs auch größere Risiken an - das sollten Interessenten stets im Hinterkopf behalten.

Basiswissen notwendig

Denn auch bei CFDs gilt natürlich, dass Anleger sich mit der Materie auskennen sollten. Der Handel mit Differenzkontrakten birgt allerdings auch Risiken, weshalb gerade unerfahrene Trader oft davon Abstand nehmen. Doch das Risiko kann stark minimiert werden, beispielsweise mithilfe von Stop- und Limit-Orders, welche seriöse Anbieter von CFD-Trading ermöglichen. Für neue Anleger empfiehlt es sich zudem, Angebote wie Demokonten im Netz in Anspruch zu nehmen, mit denen die Einarbeitung in die Materie erleichtert wird. Erst mit ausreichendem Basiswissen sollte man den CFD-Handel starten. Diese Grundlage zu erwerben, ist allerdings durchaus auch für Neu-Trader möglich.

Fazit

Das eigene Portfolio zu diversifizieren ist Pflicht, auch für neue Anleger. Und von denen gibt es ausreichend: Insgesamt 4,16 Millionen Aktionäre waren in Deutschland 2019 aktiv. Aber wie können sich diese gegen Verluste schützen? Ein vielversprechender Ansatz ist der CFD-Handel: Das Trading mit Differenzkontrakten ermöglicht gute Möglichkeiten für „Hedging“ und kann so das eigene Portfolio gegen Kursverluste absichern. Dank Internet, Demokonten und einfachen Erklärungen ist dies heute sogar leichter möglich, als je zuvor - solange man sich der Risiken bewusst ist.

Finanzen / Aktien / CFDs
18.03.2020 · 15:01 Uhr
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