Kosten für Briefumschläge fallen im zweiten Halbjahr

Nach dem Marktbericht der BU- und Versandtaschenpapiere ist die Nachfrage nach Briefumschlagpapieren, die im ersten Halbjahr des Jahres 2022 für einen rasanten Preisanstieg gesorgt hatte, im zweiten Halbjahr deutlich schwächer. Als Grund für den Nachfragerückgang meldet ein EUWID-Gesprächspartner die hohen Kosten für Energie und Gas sowie Roh- und Hilfsstoffe. Auch ein Orderstau bei den Verarbeitern macht sich nun bemerkbar. Trotz der gesunkenen Nachfrage fallen die Preise zunächst nicht. Für Briefumschlagpapiere holzfrei weiß steigen sie im dritten Quartal sogar noch einmal deutlich an.

Briefumschläge in der heutigen Zeit

Dass die Nachfrage nach Briefumschlägen im ersten Halbjahr von 2022 so rasant angestiegen ist, dürfte erst einmal verwundern, denn in Zeiten von Whatsapp, E-Mail und anderen Nachrichtendiensten erscheint es vielen zu umständlich, noch Briefe zu verschicken. Doch gerade für den Geschäftsverkehr sind Briefe meist unumgänglich und viele Angaben, die von Unternehmen an Verbraucher geschickt werden, bedürfen auch heute noch der Schriftform. Zum Beispiel Kuvertwelt bietet eine vielfältige Auswahl an hochwertigen Briefumschlägen zu einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis.

Entwicklung der Briefumschläge

Bevor es Briefumschläge gab, wurden Briefe einfach gefaltet und manchmal sogar noch versiegelt. Die ersten Briefumschläge kamen zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Umlauf. Als Erfinder gilt heute der britische Buch- und Papierwarenhändler S. K. Brewer, der um 1820 die ersten Briefumschläge verkaufte. Es dauerte noch eine Weile, bis diese neuartige Erfindung in der maschinellen Herstellung angekommen war. Bis dahin wurden Briefe von Hand gefaltet, was aber bei der großen Nachfrage irgendwann nicht mehr zu leisten war. Die große Nachfrage begründete sich unter anderem in dem Vorteil, dass die neuartigen Briefumschläge es erlaubten, ein Papier auf beiden Seiten zu beschreiben. So konnte Papier eingespart werden.

Maschinelle Herstellung von Briefumschlägen

Zwei Engländer entwickelten etwa zehn Jahre nach der Erfindung des Briefumschlages die erste Maschine, die diese in einem automatisierten Verfahren herstellen konnte. 1851 wurde diese Maschine von Edwin Hill und Warren De La Rue erstmals auf den Markt gebracht und er erhielt für seine Erfindung ein Patent.

Wie werden Briefumschläge heute hergestellt?

Briefumschläge werden heutzutage in einem mehrstufigen Verfahren in Massenproduktion hergestellt. Die Maschinen brauchen je nach Einstellungen etwa zehn Schritte, um das gewünschte Resultat zu erzielen. Zunächst wird Innen- und Außendruck der Briefumschläge vorgenommen, dann folgen die Einstanzungen der Quer- und Längsbrüche. Hat der Briefumschlag ein Fenster wird dieses nun ausgestanzt und das Fenstermaterial eingeklebt. Erst jetzt werden die Bögen für die einzelnen Briefumschläge voneinander getrennt und die Bögen werden an den Falzlinien geknickt. Nun folgt als letzter Schritt die Gummierung und fertig ist der Briefumschlag, der heute überall im Handel einfach erhältlich ist, und eine lange Geschichte hinter sich hat.

Finanzen / Post / Brief
09.12.2022 · 15:08 Uhr
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