Rückläufige Ölpreise belasten Shell – Aktie rutscht ab
Der britische Energieriese Shell spürt die Auswirkungen der fallenden Ölpreise zum Ende des vergangenen Jahres. In einem aktuellen Zwischenbericht legt das Unternehmen offen, dass die Ergebnisse aus dem Ölsektor in den letzten drei Monaten des abgelaufenen Jahres voraussichtlich merklich schwächer ausfallen werden als im Vorquartal. Diese Einschätzung kommt trotz einer Steigerung der Fördermenge, was auf die herausfordernde Preissituation auf den globalen Märkten hindeutet.
Im vierten Quartal 2025 prognostiziert Shell eine Fördermenge von etwa 1,84 bis 1,94 Millionen Barrel-Öläquivalent pro Tag. Diese Maßeinheit ermöglicht es, die Energiemengen verschiedener fossiler Brennstoffe wie Öl, Gas und Flüssiggas in der Branche vergleichbar zu machen. Bereits im dritten Quartal erreichte die Produktion 1,83 Millionen Barrel, was auf eine leichte Erhöhung schließen lässt.
Der Londoner Aktienmarkt reagierte prompt auf diese Nachrichten, und die Shell-Aktie verzeichnete einen deutlichen Kursrückgang von rund 2,5 Prozent. Branchenbeobachter warten nun gespannt auf die Veröffentlichung der endgültigen Zahlen, die Shell für den 5. Februar angesetzt hat.

