Kooperation zwischen Nvidia und Intel soll neue Maßstäbe setzen
Nvidia hat kürzlich einen bedeutenden Schritt in Richtung Partnerschaft mit Intel unternommen, indem es 5 Milliarden Dollar in das Unternehmen investierte, womit es sich einen Anteil von rund 4% sicherte. Ziel der Kooperation ist es, in den nächsten Jahren Chips für "mehrere Generationen" von Produkten gemeinsam zu entwickeln. Dabei sollen Intels zentrale Prozessoren mit den KI- und Grafikchips von Nvidia verbunden werden, unter Nutzung der schnellen und proprietären NVLink-Technologie von Nvidia.
Analysten sehen in dieser Partnerschaft große Vorteile für Intel, das sich damit gegenüber Wettbewerbern wie Advanced Micro Devices abheben könnte. Durch die Integration von Nvidias Technologien könnten Intels Produkte eine Exklusivität erlangen, die bisher keine anderen Drittanbieter-Chips bieten. Diese neuen gemeinsamen Produkte sollen auf zukünftigen Produktionslinien gefertigt werden und könnten Intels geplantem 14A-Herstellungsprozess, der für 2027 vorgesehen ist, einen indirekten Schub verleihen.
Besonders spannend ist die Aussicht, dass Nvidia und Intel ihre jeweilige Expertise in der Chip-Entwicklung teilen. Da Intel nicht immer seine eigenen Produktionsstätten nutzt und oft auf TSMC zurückgreift, wie auch Nvidia, könnte eine erfolgreiche Zusammenarbeit beiden Unternehmen signifikanten Produktionsvorteil bringen. Dies wiederum könnte Intels Investitionen in die Zukunft sichern, sofern die gemeinsamen Produkte bei den Kunden Anklang finden.
Für Nvidia verspricht die Kooperation ebenfalls Vorteile, da sie einen besseren Zugang zu einem großen Kundenkreis, bestehend aus Industrie- und Regierungsorganisationen, eröffnet, die traditionell auf Intel-Chiplösungen vertrauen. Für AMD hingegen deutet sich eine Herausforderung an, da zwei große Wettbewerber ihre Kräfte bündeln.

