USA intensivieren Ölgeschäfte mit Venezuela
Die Vereinigten Staaten haben verkündet, die Vermarktung von venezolanischem Öl in einem bemerkenswerten Schritt "auf unbestimmte Zeit" zu übernehmen. Laut Energieminister Chris Wright beginnt der Prozess mit den bestehenden Lagerbeständen, dabei wird jedoch bald auch die laufende Produktion aus Venezuela den internationalen Markt erreichen.
Diese Initiative erfolgt in enger Abstimmung mit Venezuela. Dabei wird nicht nur Rohöl gehandelt, sondern auch wesentliche Dienstleistungen und Materialien zur Stabilisierung der venezolanischen Industrie bereitgestellt, darunter Verdünnungsmittel und Ersatzteile.
Langfristig planen die USA, ihren großen Energieunternehmen die Rückkehr nach Venezuela zu ermöglichen – ein Land, das mit seinen immensen Ressourcen als potenzielles Energiezentrum glänzen könnte. Parallel dazu hatte US-Präsident Donald Trump ein direktes Eingreifen der USA in Venezuelas Ölsektor angekündigt.
Auf der Plattform Truth Social teilte er mit, dass zwischen 30 und 50 Millionen Barrel sanktioniertes Öl in die USA geliefert werden sollen. Er wird kontrollieren, wie die Erlöse aus diesem Geschäft verwendet werden. Die genaue zeitliche Planung für diese Öltransporte bleibt jedoch offen. Diese große Menge entspricht der venezolanischen Ölproduktion von ein bis zwei Monaten und könnte bis zu drei Milliarden US-Dollar einbringen. Der Ölverkauf ist für Venezuela die größte Einnahmequelle, sowohl für den Staatshaushalt als auch für den Zufluss von Devisen.

