Cathie Wood: Trump könnte Bitcoin für US-Reserven kaufen

Cathie Wood, Gründerin und CEO von ARK Invest, äußerte die Erwartung, dass die Trump-Administration über die bloße Haltung beschlagnahmter Bitcoins hinausgehen und beginnen könnte, BTC zu kaufen, um eine strategische US-Reserve aufzubauen. Diese Veränderung könnte laut Wood ein Katalysator für die Märkte und andere Regierungen sein.
In einem Podcast von ARK mit dem Titel „Bitcoin Brainstorm“ erklärte Wood, dass der Kauf von Bitcoin durch die Regierung einen Wendepunkt darstellen könnte, insbesondere in einer Zeit, in der die institutionelle Beteiligung ihrer Meinung nach erst am Anfang steht und die Angebotsdynamik von Bitcoin immer schwerer zu ignorieren ist.
„We have seen very little institutional buy-in, it is just beginning,“ sagte Wood. „And I think if we get the US, for example, not adding just confiscated bitcoin to a strategic reserve but, you know, out there buying, and we don’t know if that’s going to be the case. But if they were to do so, I have a feeling that would set off what we’re all waiting for, which is, you know, the scarcity value to reassert itself again now that we’re near 20 million bitcoin outstanding and we only have one more million to go.“
Midterms könnten US-Bitcoin-Käufe antreiben
Wood verknüpfte diese Möglichkeit mit politischen Anreizen im Vorfeld der US-Zwischenwahlen 2026 und beschrieb Trump als motiviert, das Momentum zu halten und politisch nicht ins Abseits zu geraten. „President Trump does not want to be a lame duck,“ sagte sie. „So I have a feeling that he is going to work with his crypto and AI czar to do a few things… [and] it seems as though there’s been reticence about actually buying bitcoin for the strategic reserve. So far, so far it’s confiscated… So I actually think they will start buying.“
Wood betonte, dass der politische Kalkül aufgrund des Zeitplans der Zwischenwahlen von Bedeutung sei. Sie argumentierte, dass ein expliziter US-Kauf nicht nur ein Ereignis für den heimischen Markt wäre, sondern auch andere Hauptstädte dazu zwingen könnte, ihre Reservepolitik zu überdenken. „Something that’s really important… we thought that countries would adopt it much earlier than they have,“ sagte sie. „I think if the US actually says, ‘Okay, now we’re going to buy,’ that’s going to spur a lot of other governments to think this thing through. Do they want to be hostage to the dollar…? And you know, no, they don’t. So put some bitcoin in your reserves.“
Falls sich diese Dynamik beschleunigt, warnte Wood, könnten Schwellenländerwährungen erneut unter Druck geraten. Sie beschrieb ein Szenario, in dem die Diversifizierung der Reserven hin zu Bitcoin die Volatilität in schwächeren Fiat-Regimen neu gestalten könnte, ein nachgelagerter Effekt, den sie als Folge eines ersten offenen Schritts Washingtons vom Halten beschlagnahmter BTC hin zum Wettbewerb auf dem offenen Markt ansieht.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde BTC bei $90,578 gehandelt.

