CD Projekt RED will Fehler von Cyberpunk 2077 bei Witcher 4 vermeiden
Der katastrophale Start von Cyberpunk 2077 verfolgt CD Projekt RED bis heute. Auch Jahre nach Release gilt das Sci-Fi-Rollenspiel für viele Spieler als eines der größten Negativbeispiele der modernen Gaming-Branche. Genau deshalb zieht das Studio nun offenbar klare Konsequenzen für kommende Projekte wie The Witcher 4.
In neuen Aussagen erklärte CD Projekt RED, dass man die Entwicklung interner Spiele grundlegend verändert habe. Ziel sei es, die Fehler rund um Cyberpunk 2077 künftig zu vermeiden.
Der Launch von Cyberpunk 2077 bleibt ein Warnsignal
Als Cyberpunk 2077 Ende 2020 erschien, war die Enttäuschung riesig. Vor allem die Konsolen-Versionen sorgten damals für massive Kritik. Technische Probleme, Abstürze und unfertige Systeme überschatteten den Release komplett.
Das beschädigte nicht nur den Ruf des Spiels, sondern auch das Image von CD Projekt RED selbst. Obwohl das Studio das Spiel später mit zahlreichen Updates deutlich verbesserte, bleibt der schwierige Launch bis heute ein sensibles Thema.
Genau darüber spricht das Studio inzwischen deutlich offener als früher.

Cyberpunk 2077 – Bild: CD Projekt RED
Interne Abläufe wurden komplett verändert
Laut CD Projekt RED habe man nach den Problemen von Cyberpunk 2077 viele interne Prozesse überarbeitet. Besonders die Kommunikation zwischen Teams, die Produktionsplanung und die technische Dokumentation sollen inzwischen deutlich strukturierter laufen.
Das klingt zunächst trocken, könnte aber enorme Auswirkungen auf kommende Spiele haben. Denn viele Probleme von Cyberpunk 2077 entstanden offenbar durch chaotische Entwicklungsabläufe und zu hohen Zeitdruck.
Für The Witcher 4 wolle das Studio deshalb früher klare Ziele definieren und realistischer planen.
Auch die Technik spielt eine wichtige Rolle
Zusätzlich setzt CD Projekt RED künftig auf die Unreal Engine 5 statt auf die eigene REDengine. Dieser Schritt soll die Entwicklung vereinfachen und technische Probleme reduzieren.
Vor allem bei großen Open-World-Spielen könnte das helfen. Die Entwickler versprechen sich davon stabilere Systeme, effizientere Arbeitsabläufe und weniger technische Baustellen während der Produktion.
Gerade nach den Erfahrungen mit Cyberpunk 2077 überrascht dieser Strategiewechsel deshalb kaum.


