Bist du bereit für die Zukunft? Megatrends verändern Projektmanagement und Führung
Das diesjährige BarCamp der GPM Fachgruppe NEXT GENERATION LEADERSHIP widmet sich einer zentralen Frage:

28. April 2025, 10:00 Uhr · Quelle: Pressebox
Das BarCamp der GPM Fachgruppe NEXT GENERATION LEADERSHIP thematisiert, wie Megatrends wie Agilisierung, Digitalisierung und Globalisierung das Projektmanagement und Führung beeinflussen. Teilnehmer sind eingeladen, ihre Perspektiven zu teilen und sich aktiv an Diskussionen über zukünftige Herausforderungen und Entwicklungen zu beteiligen.

Nürnberg, 28.04.2025 (PresseBox) -

„Bist du bereit für die Zukunft?“

Das diesjährige BarCamp derGPM Fachgruppe NEXT GENERATION LEADERSHIPwidmet sich einer zentralen Frage:

Welche Megatrends beeinflussen das Projektmanagement – und wie müssen sich Führungskräfte darauf einstellen? DasBarCampbietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich damit bewusst auseinanderzusetzen.

Agilisierung – Umsetzungs-Realität und neue Herausforderungen an Führung

Die „Agilisierungswelle“ verändert seit 20 Jahren die Projektwelt: Ein Drittel aller Projekte läuft heute agil, knapp die Hälfte nutzt hybride Ansätze. Doch wo stehen wir wirklich?

  • Wie gelingt das Zusammenspiel zwischen mehr oder weniger selbstorganisierten Teams, den neuen Rollenträgern und klassischen Unternehmenshierarchien?
  • Wie gelingt es, die vorhandenen Kompetenz-Profile zu den Aufgaben und den neuen Rollen wie ScrumMaster/ ProductOwner u.a. passend zuzordnen und über spezifische Lern-möglichkeiten weiterzuentwickeln?
  • Wie fit sind Führungspersonen in der Anwendung und im Zusammenbringen agiler und anderer Methoden wie Kanban, Burn-down-Charts und Delegation Poker in der Praxis und geben damit Anregungen für die erfolgreiche Nutzung im Sinne des Projektfortschritts?
  • Wie können die für das Funktionieren der agilen Vorgehensweise wichtigen Werte wie Vertrauen, Transparenz undFehlerkulturvon Unternehmen passend eingeführtund zum Leben gebracht werden?
Digitalisierung & Künstliche Intelligenz – Fluch oder Segen?

Die Digitalisierung läuft ja schon länger und verändert natürlich auch die Projekt-Arbeit – z.B. über die Einführung entsprechender Werkzeuge (PM-Software für den Projekt-Überblick, die Fortschritts-Verfolgung usw., aber auch für die Zusammenarbeit). Seit der Einführung von ChatGPT wurde aber klar, dass sich Projekte und damit auch das Projektmanagement nochmal deutlich verändern (werden) – von der Datenauswertung bis zur Entscheidungsfindung. Doch was bedeutet das für Führung und Zusammenarbeit?

  • Insbesondere die Nutzung von neuartigen Werkzeugen für den Austausch und die Zusammenarbeit im Projekt-Team (Stichwort: Co-Creation) seit Corona kreiiert eine neue Stufe der Kommunikation und der Zusammenarbeit: Welche Folgen bzw. neuen Herausforderungen sehtihr?
  • Wie sollten eurer Meinung nach Führungspersonen den zu erwartenden, teilweise grundlegenden Wandel aktiv mitgestalten?
Globalisierung – Neue Chancen oder zusätzliche Komplexität?

Die Digitalisierung ermöglicht internationale Zusammenarbeit in Echtzeit. Doch steigende geopolitische Spannungen und kulturelle Unterschiede bringen neue Herausforderungen, zu denen wir uns ebenfalls einen spannenden Austausch vorstellen können:

  • Wie können Führungspersonen in global agierenden Teams den Informationsfluss möglichst optimal steuern?
  • Welche Auswirkungen hat die zunehmende Zusammenarbeit mit Freelancern auf Teamstrukturen, die erwartete Selbstorganisation mit gemeinsamer Werte-Basis und langfristige Beschäftigung?
  • Wie kann Führung unterschiedliche Kulturen und Arbeitsweisen gut zusammenbringen – das Potenzial für die Projekte nutzen?
Change-Management – Warum scheitern nach wie vor so viele Projekte?

Viele Transformationsprojekte mit den Aspekten Umsetzung von „agil“ und/ oder „Digitalisierung“ sind eigentlich Change-Projekte scheitern leider viel zu oft:

  • Was braucht es neben dem Ausrollen „agiler Methoden“, um ein Projekt zum Erfolg zu führen?
  • Wie gelingt die bessere Verschränkung von „Digitalisierung“ und „Change“, um die gewünschte Veränderung wirklich zu erreichen und alle Stakeholder zufrieden zu machen?
  • Wie können Unternehmen wichtige Aspekte von Change-Management auch für Projektmanagende zugänglich zu machen und in die Projektkultur zu integrieren?
  • Welche Erfahrungen habt ihr beim Change mit dem Umgang mit den Stakeholdern, deren Stimmungen und Bedürfnissen? Und mit dem Umgang mit nicht auf Anhieb zusammenpassenden Prozessen und Strukturen, die ggf. neu aufeinander abgestimmt werden müssen inkl. der Informationsflüsse, Berichtssysteme, Austausche und Entscheidungsstrukturen?
Die Zukunft der Projektarbeit – Stagnation oder Aufbruch?

In der 2023 erschienen, von der GPM herausgegebenen Studie„Projektifizierung 2.0“(Bearbeiter: Prof. Dr. Wald u.a.) wurde der Anteil der Projektarbeit an der gesamten Arbeit, die in Deutschland geleistet wurde, mit 34,5 % errechnet; bezogen auf die Bruttowertschöpfung entspricht dies 1,2 Billionen Euro, die in Deutschland über Projekttätigkeit generiert wurden. Für uns ist hier interessant, dass sich dieser Anteil – verglichen mit den Ergebnissen aus der ersten derartigen Studie in 2013 – kaum veränderte (damals 34,7 %). Man kann also von einem gewissen Sättigungsgrad bzgl. Projektarbeit ausgehen – die damals formulierte Prognose für die nächsten Jahre (41 %) wurde weit unterschritten. Folgerichtig wird in der Studie für die nächsten Jahre lediglich eine moderate Erhöhung in Richtung 38,5 % angenommen.

Bezogen auf die nach wie vor hohe Scheiterquote (in der Studie ist der Projekterfolg gegenüber den Ergebnissen von 2013 um 6 % zurückgegangen) muss man fragen:

  • Warum verbessern sich Qualität und Erfolg von Projekten trotz steigender Erfahrung und hoher Zertifizierungs-Quote nicht deutlich? Warum werden immer wieder dieselben Fehler gemacht – und reflexartig kaum wirksame Lösungen angeboten?
  • Was braucht es also an anderer oder neuer Qualifikation/ Weiterbildung, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden?
  • Und was bedeutet es, wenn in dieser Studie festgestellt wird, dass sich der Anteil der Unternehmen mit einer zentralen Projektorganisation sich von 65% auf 50% deutlich reduziert hat
  • Wenn dort auch festgestellt wird, dass der Sättigungsgrad von Projekten erreicht sei: müssen wir vielleicht das Projektmanagement als Organisationsform für die Entwicklung von Neuem hinterfragen? Was könnten Alternativen sein (manche Ideen dazu gibt’s schon)?
Weitere Aspekte

Recruiting von gutem Projekt-Personal– Das Besetzen der für die Zukunft nötigen Kompetenzfelder wird aus unserer Sicht ebenfalls eine große Herausforderung sein

Im Zusammenhang mit demUmbau des Energie-Sektors, der Automotive-Branche sowie des Einbaus der Anforderungen aus den ESRS-Vorschriften in Produktion und Dienstleistungenwerden sich Projekte möglicherweise ebenfalls verändern – worauf sich Führung einstellen sollte.

Wie ist deine Sicht auf diese Themen?

Welche Trends beschäftigen dich am meisten?

Diskutiere mit uns auf dem BarCamp und melde dich noch heute dazu an!Natürlich freuen wir uns auch über Kommentare oder Fragen direkt hier auf der Website.

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[pressebox.de] · 28.04.2025 · 10:00 Uhr
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