Warum Bitcoin auf einfache Validierung statt komplexer Ausführung setzt

Die Branche erkennt zunehmend, dass Bitcoin bewusst so konzipiert wurde, dass es einfache, deterministische Validierung gegenüber komplexer On-Chain-Ausführung priorisiert. Diese Designentscheidung minimiert den Ressourcenbedarf, erhält die Dezentralisierung und reduziert systemische Risiken, auch wenn dies bedeutet, dass komplexe Logik, Programmierbarkeit und umfangreiche Berechnungen auf höhere Ebenen oder externe Systeme verlagert werden müssen.
Wie Bitcoin komplexe Zustandsübergänge vermeidet
Eine grundlegende Einschränkung von Bitcoin ist seine Unfähigkeit, umfangreiche Verifikationslogik kostengünstig auszuführen. Diese zentrale Einschränkung muss jede auf BitVM basierende Brücke bewältigen. Um diese Probleme anzugehen, wird ein BitVM2-Design eingeführt, das sicherstellt, dass Streitigkeiten kostengünstig genug sind, um unter realen Gebührenbedingungen ausgeführt zu werden. Das Sicherheitsmechanismus wird durch optimistische Verifikation mit Hilfe von "garbled circuits" (GC) adressiert.
Der Betreiber, der bald starten soll, veröffentlicht die "garbled-circuit"-Artefakte off-chain, während nur die relevanten Labels on-chain festgehalten werden. Wenn die Berechnung korrekt ist, ist keine On-Chain-Aktion erforderlich. Sollte jedoch ein Fehler vorliegen, muss ein Herausforderer keine teure Berechnung on-chain wiederholen.
Stattdessen wird ein minimales Betrugsnachweisverfahren erstellt, um das Ergebnis-Label "0" zu enthüllen, das dem behaupteten Ergebnis des Betreibers widerspricht. An diesem Punkt geht es bei dem On-Chain-Schritt darum, einen Widerspruch nachzuweisen, was die Kosten für Streitigkeiten senkt und die Wirtschaftlichkeit der Sicherheit verändert.
Ein praktisches Detail in BitVM-Designs ist, dass die Größe der "garbled circuits" von Bedeutung ist, und dass umfangreiche Verifikationen zu aufgeblähten Schaltkreisen führen können. Um dies zu vermeiden, integriert BitVM2 einen designated-verifier SNARK, der die Komplexität des Verifikators reduziert, sodass die "garbled circuits" innerhalb realistischer Größenbeschränkungen bleiben. Für Endnutzer bedeutet dies, dass die günstigeren, zuverlässigeren Streitpfade es schwieriger machen, dass die Brücke bei steigenden Gebühren ins Stocken gerät.
Öffentliche Unternehmen als stärkste Bitcoin-Käufer
Während mehrere Projekte eingeführt werden, um die Effizienz von Bitcoin zu verbessern, hat der erfahrene Krypto-Experte und Gründer der Wealth Mastery Zeitung, Lark Davis, enthüllt, dass viele öffentliche Unternehmen aggressiv BTC akkumulieren. Derzeit halten öffentliche Unternehmen insgesamt 1,09 Millionen BTC, was 5,1 % des gesamten BTC-Angebots entspricht und einen neuen Höchststand darstellt.
Die jüngsten großen Käufe stammen von MicroStrategy und Metaplanet. MicroStrategy hat kürzlich den Kauf von weiteren 1.200 BTC angekündigt, wodurch sich der Gesamtbestand auf 672.000 BTC erhöht. Das in Asien ansässige Unternehmen Metaplanet erwarb im Dezember zusätzlich 4.200 BTC, was den Gesamtbestand auf 35.000 BTC bringt.
Davis wies darauf hin, dass weitere kürzliche Käufe von Cango Inc., Bitdeer Technologies und Anap Holdings getätigt wurden. Während Einzelhandelsinvestoren eine nachlassende Stimmung zeigen, setzen öffentliche Unternehmen oder institutionelle Investoren ihre Käufe unabhängig von den aktuellen Marktbedingungen fort.

