Singapurisches Gericht erteilt Polen eine Absage: GreenX Metals triumphiert im Schiedsverfahren
Das internationale Handelsgericht in Singapur hat den Versuch der Republik Polen, einen Schiedsspruch gemäß dem Energiecharta-Vertrag (ECT) aufzuheben, vollständig abgelehnt. Diese Entscheidung stärkt die Position von GreenX Metals, die eine Entschädigung in Höhe von 252 Millionen britischen Pfund zugesprochen bekommen hatten. Der Schiedsspruch folgte aus Verstößen seitens Polens gegen bilaterale Investitionsverpflichtungen.
Im Oktober 2024 wurde das Unternehmen für die Verletzungen des bilateralen Investitionsabkommens zwischen Australien und Polen sowie des ECT entschädigt. Die Entschädigungssumme beläuft sich auf insgesamt 183 Millionen Pfund, wobei zusätzliche Zinsen seit dem ursprünglichen Urteil aufgelaufen sind.
Trotz des Reinwaschens dieser juristischen Fronten zeigt sich die Republik Polen weiterhin hartnäckig und erwägt, Berufung gegen die Entscheidung in Singapur einzulegen. Doch die Erfolgschancen für eine solche Berufung sind begrenzt, da die Hürden für die Aufhebung eines Schiedsspruchs hoch sind.
GreenX beabsichtigt, das Urteil in weiteren Verfahren in England und Wales einzusetzen und bleibt entschlossen, seine juristischen Siege zu verteidigen. Die Richtung für zukünftige Auseinandersetzungen ist eindeutig, während der Markt gespannt auf weitere Offenlegungen wartet.

