Ripple Kursanalyse: Wie geht es weiter mit XRP nach dem schnellen Abflauen des Aufwärtstrends?
Ripple's XRP versucht, in einem volatilen makroökonomischen Umfeld Fuß zu fassen, in dem Bitcoin-Dominanz und ETF-Optimismus im Mittelpunkt stehen. Trotz einer allgemeinen Zurückhaltung bei Altcoins hat XRP einen kurzfristigen Anstieg verzeichnet, bleibt jedoch unter wichtigen Widerständen gefangen. Der jüngste Anstieg folgte auf die ETF-Rallye von Bitcoin, doch XRP steht weiterhin unter Druck sowohl im USDT- als auch im BTC-Paar, was auf eine schwache relative Stärke hinweist.
Ripple/USDT-Paar: Technische Analyse
Der XRP/USDT-Tageschart zeigt einen klaren Ausbruch aus dem absteigenden Kanal, der den Preis seit Oktober unter Druck gesetzt hatte. Dieser Ausbruch löste eine starke Aufwärtsbewegung aus und brachte den Kurs in die Widerstandszone von $2,40. Allerdings wurde er schnell von der 100-Tage-Linie, die sich derzeit um die $2,30-Marke befindet, zurückgewiesen und zieht sich aktuell zurück.
Die aktuelle Unterstützung liegt im Bereich von $2,00, einem früheren Hoch, das nun als Unterstützung dient. Diese Zone muss halten, um die bullische Struktur aufrechtzuerhalten. Sollte sie verloren gehen, könnte der Preis die Nachfragezone bei $1,80 erneut testen. Auf der Oberseite würde eine Rückeroberung der $2,40-Zone mit Volumen den Weg für einen Vorstoß in den kritischen Bereich von $3,00 ebnen.
Das BTC-Paar
Der XRP/BTC-Chart zeigt ein weniger optimistisches Bild. Nach einem kurzen Ausbruch über die wichtige 2.400-Satoshi-Zone stieß der Preis auf starken Widerstand von der 200-Tage-Linie und kehrte schnell um. XRP handelt nun knapp unter den 100- und 200-Tage-Linien, die beide flach verlaufen, was auf Unsicherheit hindeutet.
Das Versäumnis, sich über beiden gleitenden Durchschnitten und dem horizontalen Widerstand zu halten, deutet auf einen erneuten Abwärtsdruck hin. Sollte XRP die 2.200-Satoshi-Zone nicht verteidigen können, könnte es die wichtige Nachfragezone bei 2.000 Satoshi erneut testen.
Auf der anderen Seite könnte eine Rückeroberung der 2.400-Satoshi-Angebotszone mit starkem Volumen eine mittelfristige Rallye entfachen, doch dafür wäre eine breitere Stärke bei Altcoins erforderlich, die derzeit nicht erkennbar ist.

