Trump-Prozesse: US-Justizminister Garland unterstützt zügige Durchführung der Verfahren
Der US-Justizminister Merrick Garland hat sich hinter Sonderermittler Jack Smith gestellt und sich für eine zügige Durchführung der Verfahren gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ausgesprochen. In einem Interview mit dem Sender CNN betonte Garland, dass das öffentliche Interesse ein schnelles Verfahren erfordere, dem er zustimme.
Derzeit stehen vier strafrechtliche Verfahren gegen Trump an, wovon zwei auf Bundesebene stattfinden. Eine Anklage in Washington bezieht sich auf den Angriff auf das US-Kapitol, während eine Anklage im Bundesstaat Florida Trump vorwirft, geheime Informationen aus seiner Amtszeit unrechtmäßig aufbewahrt zu haben.
Der Prozess in Washington soll im März beginnen, doch es ist ungewiss, ob dieser Termin eingehalten werden kann. Trump bemüht sich, die Verfahren gegen ihn so lange wie möglich zu verzögern, in der Hoffnung, dass diese bestenfalls erst nach der Präsidentenwahl 2024 stattfinden. Sollte er diese Wahl gewinnen, könnte er seinen Justizminister dazu auffordern, die Ermittlungen auf Bundesebene einzustellen. Derzeit liegt Trump in parteiinternen Umfragen deutlich in Führung und alles deutet auf eine erneute Konfrontation zwischen ihm und dem amtierenden Präsidenten Joe Biden hin. (eulerpool-AFX)

