Top-Analyst bestätigt bärisches Ziel: Bitcoin könnte auf $40.000 fallen

Der jüngste Anstieg von Bitcoin (BTC) zeigt bereits Anzeichen von nachlassendem Schwung, und mehrere Analysten warnen vor einer möglichen größeren Korrektur.
Der Analyst AlejandroBTC bezeichnete das aktuelle Kursverhalten als "dead cat bounce" und deutete an, dass der jüngste Aufschwung möglicherweise kurz vor seinem Ende steht und Bitcoin für einen deutlich tieferen Rückgang bereit sein könnte.
Ist der Bärenmarkt noch aktiv?
In AlejandroBTCs "optimistischster" Einschätzung könnte der Anstieg über $82.000 tatsächlich den Höchststand für die Kryptowährung markiert haben. Sollte dieses Szenario eintreten, warnte er vor einem möglichen Rückgang um 50% in Richtung der $40.000-Marke. Seiner Meinung nach könnte dieser Bereich nicht nur ein weiterer Rückgang sein, sondern möglicherweise eine "solide Basis" bilden, die als Marktuntergrenze dienen könnte.
Ein anderer Analyst, CryptoCon, bot eine alternative Sichtweise auf den aktuellen Zyklus von Bitcoin. Er verwies auf die durchschnittliche Dauer vergangener Bärenmärkte und schätzte, dass der aktuelle Bärenmarkt zu 55% abgeschlossen ist, basierend auf einem historischen Durchschnitt von 391 Tagen. Laut seiner Berechnung befindet sich der Markt 216 Tage im Zyklus. Der bisher tiefste Rückgang liegt bei etwa -52%, was er als etwa 25% höher als das Tief des vorherigen Zyklus beschreibt.
CryptoCon argumentiert, dass Bitcoin, wenn die Geschichte als Leitfaden dient, noch nicht die typischen Rückgangsniveaus erreicht hat, die viele vergangene Bärenmärkte letztendlich erreichten. Das bedeutet, dass noch Raum für weitere Abwärtsbewegungen besteht, bevor das "übliche" Worst-Case-Szenario eintritt.
Warum diese Woche das 'Top für Bitcoin' markieren könnte
Diese bärische Einschätzung wurde von dem Marktexperten CryptoRover geteilt, der vorschlug, dass diese Woche "das Top für Bitcoin" sein könnte. Rover bezog sich nicht nur auf das aktuelle Kursverhalten, sondern auch auf historische Muster. Er verwies auf Beispiele aus den vergangenen Jahren: 2014 führte das Muster zu einem Absturz von 65%, 2018 zu einem Absturz von 64% und 2022 zu einem Absturz von 52%. Basierend auf dieser Historie deutete Rover an, dass Ähnliches erneut passieren könnte.
Um seine Ansicht zu untermauern, dass das Risiko mit der Reifung des Zyklus steigen könnte, nannte CryptoRover drei Katalysatoren, die bei zeitlicher Übereinstimmung zu einem Rückgang beitragen könnten. Der erste ist ein Anstieg des Open Interest (OI). Er sagte, Bitcoin habe den größten monatlichen OI-Anstieg des Jahres 2026 verzeichnet, und dass dasselbe Muster bei Altcoins zu beobachten sei, da Händler versuchen, den neuesten Schwung zu nutzen. In seinem Modell kann ein schneller Anstieg des OI oft von einer Liquidationskaskade gefolgt werden, insbesondere wenn die Preise umkehren und stark gehebelte Positionen aufgelöst werden.
Der zweite Faktor ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Woche ein neuer Vorsitzender der Federal Reserve (Fed) bestätigt wird. Rover behauptete, dass Bitcoin jedes Mal gefallen sei, wenn ein neuer Fed-Vorsitzender bestätigt wurde.
Der dritte Faktor ist die Euphorie an den Aktienmärkten. CryptoRover sagte, dass die Aktienmärkte kürzlich "absolut parabolisch" waren und eine Abkühlung wahrscheinlich sei. Er wies darauf hin, dass, wenn Aktien neue Allzeithochs erreichten, Bitcoin und Altcoins deutlich unter ihren eigenen Höchstständen blieben. Er schloss daraus, dass, wenn Aktien eine Korrektur erfahren, Krypto – das im Vergleich zur Performance des Sektors hinterherhinkt – unter erhöhtem Druck stehen könnte.

