Google Fotos als digitaler Kleiderschrank
Mountain View (dpa/tmn) - Statt Hosen, Kleider und Shirts eigenhändig zu durchwühlen, reicht ein Antippen mit den Fingerspitzen: Die neue Wardrobe-Funktion innerhalb der Google-Fotos-App macht es bald möglich, wie der Konzern in seinem Unternehmens-Blog angekündigt hat. Das neue Feature soll im Sommer zuerst für Android, dann für iOS eingeführt werden.
Und so funktioniert es: Mithilfe von KI werden in den gespeicherten Bildern Kleidungsstücke erkannt - möglichst natürlich die eigenen. Diese werden dann Stück für Stück in eine Art digitalen Kleiderschrank einsortiert.
Vergessenes wiederentdecken und nach Kategorien filtern
Ein längst vergessenes Shirt? So kommt es möglicherweise wieder in Erinnerung. Nutzer und Nutzerinnen können auf der Suche nach Klamotten auch nach Kategorien wie Schmuck oder Oberteile filtern.
Passt das rote Top zur schwarzen Hose? Wer sich für einzelne Teile entschieden hat, kann mit der Vorschau gucken, wie sie in der Kombi aussehen.
Kombis in der Vorschau testen und in Moodboards speichern
Wer seine Lieblings-Outfits gefunden hat, kann diese auch in Moodboards speichern - passend etwa für die Reise, den Job oder ein Date.
Bei entsprechenden Gelegenheiten sollen diese Boards dann inspirieren. Die Kombinationen lassen sich innerhalb der App auch mit Freunden teilen.
Richtig hilfreich oder bloße Spielerei? - Man wird sehen
Ob die neue Funktion hilfreich und nützlich ist oder aber bloße Spielerei bis überflüssig, darüber diskutieren Nutzerinnen und Nutzer der Fotos-App bereits im Netz.
Viele praktische Fragen bleiben nämlich noch offen: Etwa, ob man falsch zugeordnete Gegenstände selbst entfernen oder den digitalen Kleiderschrank manuell nachbearbeiten kann.


