So denkt Michelle Hunziker heute über Thomas Gottschalk
(BANG) - Michelle Hunziker ist Thomas Gottschalk bis heute dankbar.
Die gemeinsame Zeit bei 'Wetten, dass..?' hat die Moderatorin geprägt und auch Jahre nach dem Ende der Zusammenarbeit blickt sie mit großer Wertschätzung auf ihren ehemaligen Kollegen. Obwohl die beiden heute deutlich weniger Kontakt haben als früher, spricht die Moderatorin über ihren ehemaligen TV-Partner mit viel Wärme und Dankbarkeit. In einem Interview mit der 'Neuen Osnabrücker Zeitung' erklärte die 49-Jährige, dass die Verbindung zu Gottschalk weiterhin bestehe, auch wenn sie längst nicht mehr regelmäßig miteinander sprechen. "Wenn wir uns sehen, ist es immer schön", sagte Hunziker. Erst vor Kurzem habe sie den Entertainer wiedergetroffen und sich darüber gefreut, ihn in die Arme schließen zu können. Gleichzeitig stellte sie klar, dass es keinen engen Alltagkontakt mehr gebe: "Wir telefonieren nicht."
Besonders bemerkenswert ist, wie entschieden Hunziker ihrem früheren Kollegen den Rücken stärkt. In den vergangenen Jahren sorgte Gottschalk immer wieder mit umstrittenen Aussagen für Diskussionen. Die Moderatorin vermeidet jedoch öffentliche Kritik an dem Showmaster. Stattdessen betont sie, wie viel ihr die gemeinsame Zeit bedeutet habe. Sie erklärte, dass sie Gottschalk sehr gern habe und deshalb nie das Bedürfnis verspürt habe, einzelne unglückliche Formulierungen öffentlich zu kommentieren. Die positiven Erinnerungen an ihre Zusammenarbeit würden für sie überwiegen.
Hunziker erinnert sich zudem gerne an ihre Anfänge bei Deutschlands einst größter Samstagabendshow. Als Gottschalk sie 2009 fragte, ob sie an seiner Seite moderieren wolle, sei sie dankbar gewesen. Bereits vom ersten Tag an habe sie sich wohlgefühlt. Besonders geschätzt habe sie seine unkonventionelle Art und die Leichtigkeit, mit der er die Sendung getragen habe.
Auch in anderen Interviews wird deutlich, dass Hunziker grundsätzlich für einen respektvollen Umgang miteinander wirbt. Mit Blick auf die heutige Medienlandschaft sagte sie 'TV Digital', dass es Comedians und Entertainer im Jahr 2026 oft schwer hätten, weil Äußerungen schnell bewertet und diskutiert würden. Humor brauche Freiräume, gleichzeitig aber auch Sensibilität.


