Saylor setzt Bitcoin-Kaufstrategie nach Verkauf in der Vorwoche fort

Michael Saylor hat offiziell bekannt gegeben, dass das von ihm mitgegründete Unternehmen Strategy erneut Bitcoin erworben hat. Das Unternehmen kaufte 1.550 BTC für etwas über $100 Millionen, was einem Durchschnittspreis von $65.332 entspricht.
Damit beläuft sich der gesamte Bitcoin-Bestand von Strategy auf 845.256 Einheiten, die zu einem durchschnittlichen Preis von $75.680 erworben wurden. Angesichts des aktuellen Bitcoin-Kurses von unter $64.000 bedeutet dies, dass das Unternehmen weiterhin einen erheblichen Buchverlust von über $10 Milliarden verzeichnet, knapp unter dem jüngsten Rekordverlust von etwa $12,5 Milliarden.
Das Unternehmen hat zudem seine USD-Reserven um $100 Millionen auf insgesamt $1 Milliarde erhöht. In der Vorwoche hatte Strategy erstmals seit 2022 einen kleinen Teil seiner BTC-Bestände verkauft, was zu erhöhter Aufmerksamkeit und Unsicherheit auf dem Markt führte.
Verschiedene Krypto-Analysten und Kommentatoren äußerten sich zu diesem Schritt. Viele warnten, dass ein fortgesetzter Verkauf durch Strategy den ohnehin fragilen Bitcoin-Preis weiter belasten könnte. Michaël van de Poppe beruhigte jedoch, dass bei einer einmaligen Verkaufsaktion und einer Fortsetzung der Akkumulation durch Strategy die Unsicherheit schnell verfliegen könnte.
Gleichzeitig veröffentlichte Saylor einen detaillierten Beitrag über seine Sicht auf die Zukunft von Bitcoin. Er sieht die Entwicklung des Netzwerks und der digitalen Währung in vier ideologischen Lagern: Maximalisten, Kapitalisten, Technologen und Fundamentalisten, die jeweils unterschiedliche Prioritäten für die Weiterentwicklung von Bitcoin setzen.

