NextGen Studie 2026: Das erwarten junge Kundinnen und Kunden heute von Banken
Junge Kunden und Banken: Neue NextGen Studie 2026 liefert repräsentative Ergebnisse

02. Februar 2026, 06:15 Uhr · Quelle: Pressebox
NextGen Studie 2026: Das erwarten junge Kundinnen und Kunden heute von Banken
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NextGen Studie 2026 – Ergebnisse zur Bankenwahl, Beratung und digitalen Angeboten
Die NextGen Studie 2026 zeigt, dass Generation Z transparente Beratung und digitale Banking-Dienste fordert, um traditionelle Finanzprodukte zu nutzen.

Herrsching, 02.02.2026 (PresseBox) -  

Gen Z und Banking: NextGen Studie 2026 zeigt klare Trends

NextGen Studie 2026: So verändert die Generation Z das Banking in Deutschland

Repräsentative Kundenbefragung zeigt: Junge Erwachsene erwarten einfache digitale Prozesse, transparente Beratung und hybride Servicekonzepte.

Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH veröffentlicht die finale Ergebnispräsentation der repräsentativen NextGen Studie 2026. Die Untersuchung zeigt deutlich, dass Banking für die Generation Z relevant bleibt – allerdings nur dann, wenn Angebote einfach, transparent, digital unterstützt und gleichzeitig persönlich erlebbar sind. Über 40 Prozent der jungen Erwachsenen bewerten Finanzthemen als sehr wichtig, wobei klassische Kernleistungen wie Girokonto, Sparprodukte und Geldanlage weiterhin im Zentrum stehen.

Klassische Produkte bleiben relevant und einfache Lösungen gewinnen an Bedeutung

Das Girokonto bleibt das wichtigste Bankprodukt der jungen Generation, gefolgt von Geldanlage- und Sparangeboten. Besonders gefragt sind Tages- und Festgeldprodukte, während ETFs und Kryptowährungen vor allem männliche Zielgruppen ansprechen. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass die Generation Z verständliche Produkte mit geringem Komplexitätsgrad und intuitiver Nutzerführung bevorzugt.

Die digitale Nutzung ist dabei längst Standard. 63 Prozent nutzen aktiv die Banking-App ihrer Hauptbank, mehr als die Hälfte verwendet regelmäßig Kreditkarten und Sparprodukte. Rund ein Drittel spart bereits in ETF-Sparplänen. Beim Bezahlen bleibt die Vielfalt groß. Während klassische Verfahren weiterhin genutzt werden, sind Mobile Payment und PayPal fest im Alltag verankert. PayPal wird von rund 75 Prozent mindestens einmal im Monat verwendet.

Vertrauen schlägt Technologie und Transparenz als größter Hebel

Ein zentrales Ergebnis der NextGen Studie 2026: Vertrauen ist für junge Kundinnen und Kunden wichtiger als reine Technologieangebote. Transparenz ist der wichtigste Beratungsfaktor und gleichzeitig wird hier der größte wahrgenommene Qualitätsunterschied zwischen Anspruch und tatsächlicher Beratungsleistung festgestellt.

Die Generation Z erwartet vor allem:

1. persönliche Beratung (vor Ort oder per Video),

2. Chat-Angebote mit echten Beraterinnen und Beratern,

3. integrierte und ganzheitliche Finanzplanung innerhalb der Banking-App.

Institute, die persönliche Beratung mit digitalen Investment- und Servicefunktionen kombinieren, erzielen die höchste Akzeptanz. Eine optimale Leistungskombination aus Beratung, Finanzplanung, Chat, ETF- und Krypto-Angeboten erreicht bis zu 67 Prozent der Zielgruppe.

KI-Suche, Social Media und persönliche Empfehlungen prägen das Informationsverhalten

Bei Finanzfragen greifen junge Erwachsene zunehmend zuerst auf KI-Tools wie ChatGPT zurück. Gleichzeitig bleiben persönliche Beratung sowie Empfehlungen aus Familie und Freundeskreis die vertrauenswürdigsten Informationsquellen. Social Media spielt eine zentrale Rolle in der Reichweite. Instagram, TikTok und YouTube sind die wichtigsten Plattformen für Banking-bezogene Inhalte und Informationsimpulse.

Multibanking ist der neue Standard

Die Studie zeigt zudem einen klaren Strukturwandel. Nur sieben Prozent der Generation Z nutzen ausschließlich die Angebote ihrer Haupt- bzw. Hausbank. Multibanking ist zur Normalität geworden. Ergänzende Apps wie PayPal, Apple Pay, Neobanken oder Broker-Plattformen werden vor allem aufgrund von Convenience, besserer Usability, Ausgabenkontrolle und einfacheren Investmentprozessen genutzt. Besonders Nutzer von Neobanken und Brokern berichten über deutlich bessere digitale Beratungs- und Informationsangebote.

Handlungsempfehlungen für Banken

Aus den Ergebnissen der NextGen Studie 2026 ergeben sich klare strategische Implikationen für Kreditinstitute:

a. Must-have: Transparenz, persönliche Beratung, digitale Erreichbarkeit und leistungsstarke Banking-App

b. Differenzierung: Integrierte Finanzplanung, Chat-Beratung, ETF- und Krypto-Angebote mit einfacher Nutzerführung

c. Hygienefaktor: Sichtbarkeit in KI-Suchen, Social Media und noch mehr digitale (kundenorientierte) Touchpoints

Banken, die Beratungskompetenz mit moderner digitaler Nutzererfahrung verbinden, sichern sich nachhaltige Wettbewerbsvorteile bei jungen Kundinnen und Kunden.

Ein besonders differenzierter Einblick findet sich in der Studie ab Seite 22 ff., wo die Antworten klassischer Bankkunden mit denen von Neobank- und Broker-Nutzern aus derselben Altersgruppe verglichen werden.

Die vollständige Ergebnispräsentation der NextGen Studie 2026 ist ab sofort - auf der Homepage der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH - verfügbar.

Finanzen / Bilanzen / Generation Z / Banking / Digitale Transformation / Transparenz / Multibanking
[pressebox.de] · 02.02.2026 · 06:15 Uhr
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