Mercosur-Abkommen: Mehr Offenheit für deutsche Exporte
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union, Sepp Müller, hat sich nicht nur für das Mercosur-Abkommen ausgesprochen, sondern fordert weitere Schritte zur Handelsliberalisierung. "Das Mercosur-Abkommen verdeutlicht, dass der freie Handel auch in Zeiten wachsender protektionistischer Tendenzen und geopolitischer Herausforderungen seine Befürworter hat", betonte Müller. Unterstrichen wird die Dringlichkeit durch den Wettbewerb um wichtige Märkte, weshalb Europa effizienter agieren müsse, um nicht den Anschluss an dynamische Wirtschaftsräume zu verlieren.
Ein möglicher nächster Schritt könnte laut Müller die strategische Anbindung oder sogar der Beitritt zum pazifischen Freihandelsabkommen CPTPP sein. In seiner politischen Rolle ist Müller unter anderem für wirtschaftliche Belange zuständig. Nach langwierigen Verhandlungen steht das EU-Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay kurz vor dem Abschluss.
Bei einem Treffen der Vertreter der 27 EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel fand der Deal breite Unterstützung, was den Weg für die offizielle Unterzeichnung ebnet. "Deutschland profitiert als exportorientierte Volkswirtschaft von offenen Märkten. Mit der EU als Heimat von über 440 Millionen Verbrauchern und dem nun größten Freihandelsmarkt weltweit wird jede Investition hierzulande zu einem Schlüssel für Unternehmen, um Zugang zu enormen Absatzmärkten zu erlangen", unterstrich Müller eindrücklich.

