Ein Logo: Warum braucht man es und wie kann man es selbst erstellen?

10. August 2021, 09:01 Uhr · Quelle: klamm.de
Foto: pixabay / CC0 Creative Commons

Wer dabei ist, ein Start-up zu gründen und eigene Produkte und Dienstleistungen verkaufen will, der kommt um ein Firmenlogo nicht umhin. Jede erfolgreiche Marke, egal ob es sich dabei um börsennotierte Konzerne, kleine Agenturen oder Superhelden in Kino-Blockbustern handelt, alle haben ein Erkennungsmerkmal ‒ ein Logo.

Man kann natürlich von den Profis ein Logo erstellen lassen oder aber selbst Hand anlegen. Wie dies gelingt, zeigen wir in unserem heutigen Beitrag.

Warum wird ein Logo gebraucht?

Ein Logo ist eines der wichtigsten Bestandteile im Corporate Design und gibt zukünftigen Kunden einen ersten Eindruck von der neuen Marke. Dabei muss das Logo passend zu den Produkten des Start-ups sein und die Philosophie des Unternehmens an die Kundenwelt kommunizieren. Das Logo wird auf allen Produkten, Werbeanzeigen, Visitenkarten und Verpackungen zu sehen sein, muss also sehr gut aussehen. Das klingt erstmal etwas einschüchternd, kann aber mit einiger Vorarbeit und einer guten Planung erreicht werden.

Eine gute Planung ist der Grundstein

Bevor es an das Designen geht, muss man sich klar darüber werden, wer man ist und was mit dem Logo kommuniziert werden soll. Wichtige Fragen, die sich jeder Unternehmer diesbezüglich stellen sollte, sind:

  • Warum wurde das Start-up gegründet?
  • Welche Werte sind dem Unternehmen wichtig?
  • Was hebt uns von der Konkurrenz ab?
  • Wie beschreiben wir unser Unternehmen in wenigen Worten?

Fehlt die Inspiration, dann kann man im Team mit einigen Techniken für neue Ideen sorgen. Mit Brainstorming, Moodboard und einem Blick auf die Konkurrenz sollten eine Menge Ansätze und Ideen zusammenkommen. Wichtig ist, dass dabei das ganze Team einbezogen wird. Je mehr Meinungen und Vorstellungen zusammenkommen, desto besser.

Das Design des Logos

Was das Logo bewirken soll und wie es vom Kunden wahrgenommen werden soll, muss nun stehen. Erst dann lohnt es sich, mit dem eigentlichen Design des Logos zu beginnen. Bei der Erstellung wirken unterschiedliche Elemente auf die Wirkung ein. Farben, Formen und Typografie beeinflussen die Aussage eines Logos. Generell sollte man sich vorab für einen bestimmten Stil entscheiden.

Klassisches Design

Das klassische Design eines Logos zeichnet sich dadurch aus, dass es Generationen und Trends überleben kann. Dabei wird auf zu auffällige Farben verzichtet, vielmehr steht Eleganz und Ästhetik im Vordergrund. Mit einem solchen Logo wird Stabilität und Verlässlichkeit kommuniziert.

Modernes & minimalistisches Design

Frische und moderne Denkweisen möchten Unternehmen über ein minimalistisches Logo an die Außenwelt tragen. Was ist das Besondere eines solchen Logos? In der Regel wird viel Weißraum verwendet, die Details sind minimalistisch und klare Linien bestimmen die Optik.

Retro & Vintage

Retro & Vintage ist ein Trend, der sich schon einige Jahre hält. Er weckt Erinnerungen an vergangene Zeiten, setzt Emotionen frei. Diese Logos zeigen den zukünftigen Kunden, dass dem Unternehmen Geschichte und traditionelle & romantische Werte wichtig sind. Gerade Logos mit Spuren der Zeit und in naturfarbenen Tönen gehalten unterstützen diese Aussage.

Handgemachtes Design

Der handgemachte Touch kann zum Einen für sich allein stehen, kann aber auch in Verbindung mit dem Vintage-Stil oder mit witzigen und minimalistischen Elementen kombiniert werden. Mit Symbolen oder grafischen Elementen, die nach handgemacht aussehen, bringt man Individualität zum Ausdruck.

Witziges & extravagantes Design

Witzige Logos setzen oftmals auf illustrierte Symbole oder Maskottchen, die Teil des Logos werden. Zielgruppe für solche Marken sind junge und junggebliebene aktive Menschen. Die Logos strahlen Lebensfreude und positive Energie aus.

Logotyp

Es gibt verschiedene Logotypen, zwischen denen man sich für eine Option entscheiden sollte. Zum einen sind da die Wortmarken oder Lettermarks. Diese sind besonders sinnvoll, wenn der Name des Unternehmens sehr lang ist, wie zum Beispiel bei den Marken HP, H&M oder auch CNN. Besitzt die Marke einen auffälligen Namen, der ins Ohr geht, kann man durchaus zu einer reinen Wortmarke tendieren, wie es zum Beispiel Marvel handhabt.

Weitere Optionen sind Bildmarken für das Unternehmen. Ein bekannter Vertreter hierfür ist Apple und sein Apfellogo. Reine Wortmarken sind jedoch selten. Meist werden sie mit einer Wortmarke kombiniert. Ähnlich verhält es sich bei abstrakten Logos. Minimalistische geometrische Formen werden hier geschickt mit dem Namen des Unternehmens arrangiert.

Farbwirkung


Foto: pexels / CC0 Creative Commons

Farben bringen nicht nur Bewegung ins Logo, sie besitzen auch ganz spezifische Bedeutungen, die bei der Verwendung berücksichtigt werden müssen. So zum Beispiel steht Rot für Aufregung und Leidenschaft. Blau ist eher klassisch veranlagt. Es bringt Ruhe und strahlt Reife und Vertrauen aus. Man sollte sich also etwas mit der Farbwirkung befassen, um die richtige Wahl zu treffen.

Typografie

Bei der Typografie kann generell zwischen vier unterschiedlichen Gruppen gewählt werden, den traditionellen Serifenschriften, den eher modernen Sans-Serif-Schriften, den Schreibschriften, die als Script Fonts bezeichnet werden, und den Display-Fonts. Letztere haben einen sehr dekorativen Charakter.

Einsatz des Logos

Ist das Logo fertig, kann es in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden. Indem immer die gleiche Bildsprache auf Visitenkarten, Websites, Verpackungen und Werbebannern genutzt wird, erkennt der Kunde das Unternehmen schnell wieder.

Fazit

Ein Logo ist eines der wichtigsten Bestandteile des Corporate Design, das ein Unternehmen und eine Marke definiert. Mit der Wahl des Logos wird der Kunde auf eine ganz bestimmte Weise angesprochen. Unternehmensphilosophien und Produkteigenschaften können kommuniziert werden.

Dabei sollte man die typischen Klischees der Branche vermeiden, eher auf Einfachheit und Simplizität setzen, ohne den aktuellen Trends zu stark hinterherzulaufen. Nur auf diese Weise und mit der Unterstützung von professionellen Grafikern oder einem digitalen Online-Tool können aussagekräftige und einprägsame Logos erstellt werden.

Grafik / Design / Logo
10.08.2021 · 09:01 Uhr
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