Chiphersteller ASML: Wachstumskurs dank Künstlicher Intelligenz
Der anhaltende Boom im Bereich der Künstlichen Intelligenz beschert dem niederländischen Chiphersteller ASML florierende Geschäfte. Für das Jahr 2026 hat sich das Unternehmen ambitionierte Ziele gesetzt und plant weiteres Umsatzwachstum. Diese wirtschaftlich optimistische Vision wird ergänzt durch die Ankündigung, bis Ende 2028 eigene Aktien im Wert von bis zu 12 Milliarden Euro zurückzukaufen, wie ASML am Mittwoch mitteilte. Diese Nachricht ließ den Aktienkurs am Morgen auf der Handelsplattform Tradegate um kräftige sieben Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss an der Euronext steigen.
Im Schlussquartal 2025 konnte ASML die Erlöse von 7,5 Milliarden Euro im Vorquartal auf beeindruckende 9,7 Milliarden Euro steigern – ein Ergebnis, das die Prognosen der Analysten übertraf. Die Bruttomarge legte um 0,6 Prozentpunkte auf nunmehr 52,2 Prozent zu und damit ebenfalls besser als erwartet. Besonders bemerkenswert entwickelte sich der Auftragseingang: Hier konnte ASML Neugeschäfte im Wert von fast 13,2 Milliarden Euro verbuchen, während Analysten lediglich mit der Hälfte gerechnet hatten.
Im laufenden ersten Quartal erwartet der Lithographie-Spezialist solide Geschäfte und prognostiziert Umsätze zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro. Die Bruttomarge wird auf 51 bis 53 Prozent geschätzt. Analysten hatten hier mit dem oberen Ende der bandbreitigen Prognosen gerechnet.
Für das Gesamtjahr 2026 setzt sich ASML Umsatzziele von 34 bis 39 Milliarden Euro, bei einer Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent. Im Jahr 2025 beliefen sich die Erlöse auf knapp 32,7 Milliarden Euro, bei einer Marge von 52,8 Prozent.

