Safran hebt ab: Triebwerkhersteller sieht glänzende Zukunftsperspektiven

Der renommierte französische Triebwerkhersteller Safran blickt optimistisch in die Zukunft und plant signifikante Gewinnsteigerungen dank eines Aufschwungs in der Rüstungsindustrie und der gesteigerten Nachfrage seitens der Flugzeughersteller. Für das Jahr 2026 erwartet das Unternehmen, dass das bereinigte operative Ergebnis auf beeindruckende 6,1 bis 6,2 Milliarden Euro ansteigt. Bereits im Vorjahr konnte das Ergebnis um mehr als 25 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro gesteigert werden. Des Weiteren prognostiziert Safran für 2028 einen weiteren Anstieg des Ergebnisses auf 7 bis 7,5 Milliarden Euro, was die bisherigen Pläne von Unternehmenschef Olivier Andriès übertrifft.
Im Zuge dieser erfreulichen Aussichten erreichte die Safran-Aktie in Paris ein Allzeithoch von 331,70 Euro, was einem Plus von rund sieben Prozent entspricht. Insgesamt legte der Kurs im vergangenen Jahr um etwa ein Drittel zu und hat sich in den letzten fünf Jahren verdreifacht. Die Analysten von Goldman Sachs loben den starken Finanzmittelzufluss, der mit den Erwartungen konform geht. Insbesondere die Leap-Triebwerke, die in der Boeing 737 Max und der Airbus A320neo zum Einsatz kommen, sollen mit einem Auslieferungsplus von 15 Prozent für zusätzlichen Schub sorgen.
Ein weiterer positiver Effekt wird durch das wiederauflebende Geschäft mit Ersatzteilen erwartet, was den Umsatz in einem zweistelligen Bereich anwachsen lassen dürfte. Safran prognostiziert, dass der freie Mittelzufluss von 3,9 Milliarden auf 4,4 bis 4,6 Milliarden Euro steigen wird. Zwischen 2024 und 2028 rechnet Safran mit einem jährlichen Umsatzwachstum von etwa zehn Prozent, angefeuert sowohl durch das robuste Ersatzteilgeschäft in der zivilen Luftfahrt als auch durch neue Rüstungsaufträge. Besonders hervorzuheben sind die neuen Bestellungen des Rafale-Kampfflugzeugs von Dassault Aviation, das von Safran-Triebwerken angetrieben wird.
Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 12,5 Prozent auf 31,2 Milliarden Euro, während der den Aktionären zurechenbare Gewinn um 3,5 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zulegte. Die Aktionäre können sich zudem über eine erhöhte Dividende von 3,35 Euro freuen, verglichen mit 2,90 Euro im Vorjahr.

