Infineon setzt auf KI-Boom: Investitionen in Milliardenhöhe beschlossen
Infineon, der renommierte Chiphersteller aus Neubiberg bei München, reagiert auf das florierende Geschäft mit künstlicher Intelligenz (KI) mit einer deutlichen Erhöhung seiner Investitionen. Im laufenden Geschäftsjahr sollen die Fertigungskapazitäten für KI-Rechenzentren gestärkt werden. Für das Geschäftsjahr 2025/26 sind nun Investitionen in Höhe von insgesamt 2,7 Milliarden Euro vorgesehen, das sind 500 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant.
Das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro in dem aufstrebenden KI-Segment und prognostiziert für das Jahr 2027 einen Anstieg auf 2,5 Milliarden Euro. Bereits im ersten Geschäftsquartal dieses Jahres wurde eine dynamische Nachfrage in diesem Bereich beobachtet, obwohl das allgemeine Marktumfeld eher zurückhaltend war.
Infineons Gesamteinnahmen verzeichneten im Vergleich zum Vorquartal einen Rückgang um sieben Prozent auf knapp 3,7 Milliarden Euro. Die viel beachtete operative Marge, die um 0,3 Prozentpunkte auf 17,9 Prozent sank, fiel dennoch besser aus als die Erwartungen der Analysten. Trotz der Herausforderungen im Marktumfeld bleibt Infineon optimistisch und hält an seiner Jahresprognose fest.

