Jenoptik plant Rückkehr zum Wachstum – Optimismus trotz Rückschlägen
Nach einem herausfordernden Geschäftsjahr 2025 zeigt sich der Technologiekonzern Jenoptik optimistisch für die kommenden Jahre. Der Vorstand des Unternehmens hat den Plan, bis 2026 wieder auf Wachstumskurs zu gelangen, verkündet. Dabei sollen sowohl der Umsatz als auch die Ebitda-Marge erheblich gesteigert werden. Ein wesentlicher Treiber für diese optimistischen Aussichten ist die positive Entwicklung in der Halbleiteranlagenindustrie, welche durch die angekündigten Investitionen in neue Rechenzentren beflügelt werden soll.
Im vergangenen Jahr kämpfte Jenoptik mit einer zurückgehenden Nachfrage aus der Chip- und Automobilindustrie. Erfreulicherweise stabilisierte sich das Geschäft mit Halbleiteranlagen in der zweiten Hälfte des Jahres. Dennoch sanken die Auftragseingänge um etwa drei Prozent auf nahezu eine Milliarde Euro. Der Umsatz ging um ungefähr sechs Prozent auf 1,05 Milliarden Euro zurück, und das Ebitda fiel um etwa 13 Prozent auf 192 Millionen Euro, während sich die Marge um 1,5 Prozentpunkte auf rund 18,4 Prozent verschlechterte. Diese vorläufigen Ergebnisse untertrafen die Erwartungen leicht. Jenoptik plant, am 25. März detaillierte Zahlen und einen Ausblick für die Zukunft zu präsentieren.
Am Aktienmarkt reagierten die Anleger zunächst mit Skepsis: Auf der Handelsplattform Tradegate fiel der Aktienkurs des Unternehmens am Morgen um bis zu elf Prozent. Trotz dieses Rückschlags hat die Jenoptik-Aktie seit Beginn des Jahres auf Xetra jedoch einen eindrucksvollen Aufschwung von rund 38 Prozent verzeichnet.

