Vorwerk erzielt Rekordverkäufe mit Thermomix und festigt Marktposition
Rekordverkäufe im Thermomix-Segment
Der Wuppertaler Haushaltsgerätehersteller Vorwerk hat im Jahr 2025 einen bemerkenswerten Meilenstein erreicht: Mit über 1,4 Millionen verkauften Thermomix-Küchenmaschinen, darunter mehr als eine Million Einheiten des neu eingeführten Modells TM7, konnte das Unternehmen seine Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. 2024 wurden noch gut 1,2 Millionen Geräte abgesetzt, was die Dynamik und das Wachstum des Unternehmens eindrucksvoll unterstreicht.
Thomas Stoffmehl, Vorstandssprecher von Vorwerk, bezeichnete 2025 als ein „außergewöhnlich starkes Jahr“. Der TM7 stellt die erfolgreichste Produkteinführung in der Geschichte des Unternehmens dar und hat maßgeblich zu einem Umsatzrekord von 3,6 Milliarden Euro beigetragen. Dies entspricht einer Steigerung um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Konzernüberschuss stieg auf knapp 105 Millionen Euro, was eine positive Entwicklung im Vergleich zu 99 Millionen Euro im Jahr 2024 darstellt.
Thermomix als Kernprodukt
Der Thermomix, der für seine vielseitigen Funktionen wie Erhitzen, Zerkleinern und Vermischen bekannt ist, bleibt mit einem Preis von 1.549 Euro das zentrale Produkt von Vorwerk. Eine Preiserhöhung ist derzeit nicht in Planung, was für die Kundenbindung und die Marktposition des Unternehmens von Vorteil sein dürfte. Der Thermomix generiert knapp 60 Prozent der Erlöse von Vorwerk, was die strategische Bedeutung dieses Produkts für das Unternehmen verdeutlicht.
In Deutschland konnte Vorwerk im Jahr 2025 ein beeindruckendes Umsatzplus von 26 Prozent im Thermomix-Segment verzeichnen. Obwohl das Unternehmen keine länderspezifischen Verkaufszahlen veröffentlicht, zeigt die globale Nachfrage, dass bereits über 400.000 Geräte in diesem Jahr verkauft wurden. Der Thermomix wird in mehr als 60 Ländern vertrieben, was die internationale Reichweite und den Einfluss des Produkts auf die Unternehmensstrategie weiter verstärkt.
Direktvertrieb als Erfolgsmodell
Die Vermarktung des Thermomix erfolgt ausschließlich über den Direktvertrieb, wobei selbstständige Berater die Geräte bei Veranstaltungen und Kochpartys vorführen. Diese Vertriebsstrategie hat sich als äußerst effektiv erwiesen und trägt zur Stärkung der Kundenbeziehungen bei. Neben dem Thermomix vertreibt Vorwerk auch das Staubsauger-Modell Kobold und beschäftigt Ende des Jahres rund 130.000 Berater, was einen Anstieg von etwa 15.000 im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Die gesamte Direktvertriebsbranche in Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 einen Umsatzanstieg von 1,7 Prozent auf 21,24 Milliarden Euro, wie eine Studie der Universität Mannheim für den Bundesverband Direktvertrieb Deutschland zeigt. Vorwerk positioniert sich damit als drittgrößtes Direktvertriebsunternehmen weltweit und zeigt, dass innovative Produkte und ein starkes Vertriebsmodell entscheidend für den langfristigen Erfolg sind.

