Verwirrung um Berliner Stromanschlag: Linksextremismus als Alleinverantwortlicher?

Die jüngsten Angriffe auf Berlins Stromkabel, die einen großflächigen Stromausfall verursacht haben, werfen weiterhin Schatten auf die Hauptstadt, während das Rätsel um die Urheberschaft Rätsel aufgibt. Trotz Spekulationen über eine mögliche Verstrickung Russlands, die auch von prominenten CDU-Politikern im Internet diskutiert wurden, bleibt die Polizei unbeirrt bei ihrer Einschätzung: Der Anschlag wurde von einer linksextremistischen Gruppe verübt. Hinweise auf eine russische Beteiligung gibt es offiziellen Angaben zufolge nicht.
Ein brisantes Bekennerschreiben, das von Linksextremisten stammen soll, wird hinsichtlich seiner sprachlichen Merkwürdigkeiten diskutiert. Einige Beobachter meinen, es könnte eine rückübersetzte Version eines ursprünglich russischen Textes sein. CDU-Politiker Roderich Kiesewetter stellt die Frage in den Raum, ob der fehlerhafte Sprachgebrauch auf unzureichende Deutschkenntnisse hindeutet oder auf eine suggestive Einflüsterung aus dem Ausland.
Ruprecht Polenz, früherer CDU-Generalsekretär, spekuliert auf Social Media über mögliche Verbindungen der „Vulkangruppe“ zu russischen Geheimdiensten. Inmitten dieser unbewiesenen Hypothesen bleibt die offizielle Linie der Polizei klar: Das Bekennerschreiben und die Untersuchungen deuten eindeutig auf die besagte linksextremistische Gruppierung hin. Polizeivizepräsident Marco Langner unterstreicht die Authentizität der vorliegenden Beweise, verweist aber darauf, dass die Ermittlungen weiterhin in alle Richtungen geführt werden.
Berlins Innensenatorin Iris Spranger warnt eindringlich vor der Verbreitung unbestätigter Informationen und ruft dazu auf, sich an offizielle Quellen wie Polizei und Hilfsorganisationen zu halten. Gleichzeitig sorgt eine KI-Expertin mit ihrer Analyse für Aufsehen, indem sie auf untypische Sprachmuster im Bekennerschreiben hinweist, die ihrer Meinung nach nicht originär im Deutschen verfasst wurden.
Das Thema erhitzt die Gemüter, denn auch die "Stern"-Journalistin Miriam Hollstein sieht in den schwülstigen Formulierungen der linksextremistischen Bekennerschreiben sowohl eine Parallele zu früheren Schriften als auch die Möglichkeit einer russischen False-Flag-Operation. Jedoch betonen Sicherheitskreise, dass ein solches Vorgehen Russlands zukünftige Konflikte erschweren könnte, da mögliche Zielobjekte – wie die Stromversorgung – nun besonders im Fokus der Sicherheitsvorkehrungen stehen.

