Trump bremst Rüstungsgewinne: Keine Dividenden und Aktienrückkäufe mehr
US-Präsident Donald Trump sorgt erneut für Aufsehen. Mit einem kühnen Vorstoß will er die Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe der amerikanischen Verteidigungs- und Rüstungsindustrie bis auf Weiteres stoppen. Laut Trump behindern diese finanziellen Strategien die nötigen Investitionen in die Produktion und Ausstattung der Unternehmen. Auf seiner Kommunikationsplattform Truth Social fordert er, dass Gehälter für Manager in diesen Sektoren künftig fünf Millionen US-Dollar nicht übersteigen sollten.
Ob und wie Trump diese Maßnahmen umsetzen könnte, bleibt zunächst unklar. Auch rechtlich steht noch zur Debatte, ob er über die nötige Befugnis verfügt, um solch tiefgreifende Restriktionen durchzusetzen. Dennoch setzt er darauf, dass seine Forderungen umgesetzt werden und das Blatt sich wendet.
Trump betont weiter die Notwendigkeit, „neue und moderne“ Produktionsstätten zu errichten. Diese sollen sowohl die Wartung als auch die Herstellung der neuesten Modelle der Militärausrüstung sichern. Sobald diese Herausforderungen bewältigt sind, plant Trump, die Beschränkungen wieder aufzuheben und den Managern ihre lukrativen Vergütungen zurückzugeben.
Üblicherweise stellen Dividenden und Aktienrückkäufe eine attraktive Anlagemöglichkeit dar und dienen dazu, überschüssiges Kapital an die Aktionäre zurückzuführen sowie den Aktienkurs zu stabilisieren. Kritiker hingegen bemängeln, dass dadurch Kapital für langfristige Investitionen und technologische Fortschritte verloren gehen könnte.

