Kai Wegner in der Krise: Stromausfall, Sport und politische Kontroversen
Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner gesteht eine ungeschickte Handlungsweise ein, nachdem bekannt wurde, dass er während des großflächigen Stromausfalls am ersten Tag Tennis gespielt hatte. Der CDU-Politiker erklärte, er habe am folgenden Sonntag versucht, die Lage zu koordinieren, und im Rückblick bedauere er, nicht bereits am Samstag über seine Aktivitäten gesprochen zu haben.
Sein Hauptaugenmerk seien die 45.000 stromlosen Haushalte gewesen, betonte Wegner in der RBB-'Abendschau'. Am Samstagmorgen habe er eine Nachricht über einen Brand an den Stromleitungen erhalten und sofort Gespräche mit der Innensenatorin aufgenommen sowie telefonisch koordiniert. Um den Kopf frei zu bekommen, habe Wegner sich eine kurze sportliche Auszeit genommen, die ihm half, neue Energie für die anstehenden Herausforderungen zu sammeln.
Danach sei er umgehend an seine Arbeit zurückgekehrt. Forderungen der Opposition nach einem Rücktritt wies er gelassen zurück und hob hervor, dass Berlins Handhabung der Krisensituation erfolgreich gewesen sei. Nach fünf Tagen konnten die bis zu 100.000 betroffenen Personen endlich wieder mit Strom und Wärme versorgt werden.

