The Sinking City 2 zeigt im neuen Trailer die verstörendsten Kreaturen des Sommers
Das ukrainische Studio Frogwares hat den Wahnsinn neu entfesselt: The Sinking City 2 erscheint diesen Sommer für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Ein neuer Trailer zeigt nicht nur das Horror-Setting im gefluteten Arkham der 1920er, sondern offenbart auch eine drastische Neuausrichtung: Das Spiel wandelt sich vom reinen Detektiv-Abenteuer zum vollwertigen Survival-Horror-Titel.
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Vom Detektiv zum Überlebenden
Erinnerst du dich an den ersten Teil? Die Story und die Lovecraft-Atmosphäre waren top, doch das Kampfsystem war, gelinde gesagt, eine Qual. Mit dieser Kritik im Nacken vollzieht Frogwares für die Fortsetzung einen mutigen Schritt. Statt dich primär mit Notizblock und Lupe loszuschicken, wirft dich The Sinking City 2 in einen knallharten Überlebenskampf. Ressourcen-Management, ein begrenztes Inventar und die ständige Bedrohung durch monströse Kreaturen stehen jetzt im Mittelpunkt. Die Entwickler selbst sagen, dass sie sich nun auf Kampf, Überleben und Erkundung konzentrieren. Das Detektiv-Gameplay ist zwar noch vorhanden, aber es ist eine optionale Ebene für diejenigen, die tiefer in die Lore eintauchen wollen.
Willkommen im gefluteten Arkham
Die Geschichte verspricht, persönlicher und düsterer zu werden. Du schlüpfst in die Rolle des Okkult-Ermittlers Calvin Rafferty, der in der überfluteten Stadt Arkham nach einem Heilmittel für seine Freundin Faye sucht. Wie der neue Trailer zeigt, ist die Stadt nicht nur ein Labyrinth aus Wasserstraßen, die du mit dem Motorboot erkundest, sondern auch die Heimat neuer, abscheulicher Kreaturen. Sogenannte „Slither“ können die Toten wiederbeleben und als Marionetten steuern, und das ist nur die Spitze des albtraumhaften Eisbergs.
Die Umstellung auf die Unreal Engine 5 verspricht dabei eine grafische und atmosphärische Steigerung, die dem kosmischen Horror noch mehr Tiefe verleihen dürfte.
Ein Leuchtfeuer aus der Ukraine?
Man darf nicht vergessen, unter welchen Umständen dieses Spiel entsteht. Das in der Ukraine ansässige Studio Frogwares entwickelt The Sinking City 2 unter den extremen Herausforderungen des Krieges. Allein das verdient höchsten Respekt. Die Entscheidung, sich vom reinen Detektivspiel zu lösen und ein vollwertiges Survival-Horror-Erlebnis zu schaffen, ist mutig und genau die richtige Antwort auf die Schwächen des Vorgängers. Wenn es Frogwares gelingt, eine packende Horror-Erfahrung mit ihrer unbestreitbaren Stärke im Storytelling zu kombinieren, könnte uns hier nicht nur ein gutes Spiel, sondern ein echtes Statement erwarten.


