Skull and Bones: Die Year 3 Roadmap soll das Ruder rumreißen – doch reicht das?
Ubisoft gibt sein Piraten-MMO nicht auf. Mit der Ankündigung der Year 3 Roadmap „Sails of Power“ soll Skull and Bones endlich den Kurs in Richtung Erfolg einschlagen. Die erste von vier neuen Seasons startet bereits am 12. Mai für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S und verspricht mehr Schiffe, mehr Progression und mehr Endgame. Doch die entscheidende Frage ist: Kommt das alles zu spät?
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Was bringt Season 1 ab dem 12. Mai?
Nach einem mehr als holprigen Start und zwei Jahren, in denen das Spiel versuchte, seine Identität zu finden, legt Ubisoft nun den Fokus klar auf die von Spielern geforderten Kern-Features. Season 1, „Shattered Seas“, ist vollgepackt mit Inhalten, die vor allem Veteranen bei Laune halten sollen:
- Die Galeone: Ein reines DPS-Schiff mit 40 Kanonen, das eine klare Rolle in Flottenkämpfen einnehmen wird.
- Neue Weltstufen: Zwei neue Schwierigkeitsgrade mit saisonalen Gegner-Modifikatoren, die euch zwingen, eure Builds anzupassen.
- Saisonaler Fähigkeitsbaum: Mit über 500 Knotenpunkten könnt ihr eure Spezialisierung vertiefen – das riecht nach ordentlich Grind.
- Mythic-Systeme: Mit „Mythic Ascension“ und „Mythic Reforge“ könnt ihr eure Ausrüstung über die bisherigen Limits hinaus verbessern. Ein klares Zeichen in Richtung mehr Endgame-Progression.
- Neues Event & Ausrüstung: Mit „Safeguard“ kommt ein Wave-Defense-Event und natürlich gibt es haufenweise neue Waffen und Rüstungen.
Der Blick in die Kristallkugel: Was kommt danach?
Die Roadmap für das restliche Jahr verspricht, diesen Weg konsequent weiterzugehen. Es sind nicht nur neue Schiffe wie die Dschunke und die Fluyt geplant, sondern auch Systeme, die das Fundament des Spiels erweitern sollen. Mit „Trials“ kommt eine Art kompetitiver PvE-Modus mit Ranglisten, während neue Elite-Bosse und die Erweiterung des Fraktionskriegs die Endgame-Spirale weiterdrehen. Besonders wichtig sind die angekündigten Quality-of-Life-Verbesserungen wie größere Gruppen, eine bessere Schiffsverwaltung und ein flotterer Fortschritt beim Schmugglerpass – alles Punkte, die von der Community seit Langem gefordert werden.

Kann dieses Ruder das Schiff noch drehen?
Machen wir uns nichts vor: Skull and Bones hat einen schweren Stand. Die gemischten Reviews zum Launch und die Schwierigkeiten, Spieler langfristig zu binden, sind eine schwere Last. Die Year 3 Roadmap liest sich wie eine To-Do-Liste, die direkt aus dem Community-Feedback entstanden ist. Ubisoft investiert sichtlich, um die Kernprobleme – mangelnde Endgame-Tiefe und fehlende Build-Vielfalt – anzugehen. Ob diese neuen Systeme und die endlose Jagd nach besserem Loot ausreichen, um das Ruder wirklich herumzureißen und neue Spieler an Bord zu holen, bleibt abzuwarten. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber der Weg zurück in ruhige Gewässer ist für das „AAAA“-Spiel noch weit.

