BioShock 4: Take-Two spricht offen über enttäuschende Entwicklung
Auf BioShock 4 warten Fans inzwischen seit vielen Jahren. Wirklich konkrete Infos zum Spiel gibt es aber bis heute kaum. Genau deshalb sorgen neue Aussagen von Take-Two jetzt für besonders viel Aufmerksamkeit.
Take-Two-CEO Strauss Zelnick hat offen darüber gesprochen, dass die Entwicklung des Spiels enttäuschend verlaufen sei. Laut ihm habe das Team „viel Zeit und Geld verschwendet“, weil man kreative Ideen verfolgt habe, die am Ende nicht funktioniert hätten.
Die Entwicklung scheint immer wieder neu gestartet zu sein
Schon seit längerer Zeit gibt es Berichte darüber, dass BioShock 4 hinter den Kulissen Probleme hat. Mehrere Insider und Berichte sprechen von internen Umstrukturierungen, Story-Überarbeitungen und Führungswechseln innerhalb des Studios Cloud Chamber.
Besonders kritisch soll dabei die Handlung gewesen sein. Laut Bloomberg-Berichten war 2K mit der bisherigen Richtung offenbar unzufrieden, weshalb Teile des Spiels neu bewertet wurden. Genau das soll letztlich auch zu größeren Änderungen im Studio geführt haben.
Fans machen sich langsam Sorgen
In der Community sorgt die Situation inzwischen zunehmend für Frust. Viele Fans fragen sich mittlerweile, ob das Spiel überhaupt noch in absehbarer Zeit erscheinen wird. Auf Reddit sprechen einige Spieler bereits offen von „Development Hell“, auch wenn andere hoffen, dass die zusätzliche Entwicklungszeit dem Spiel am Ende helfen könnte.
Dazu kommt, dass BioShock Infinite inzwischen schon über zehn Jahre alt ist. Seitdem gab es keine neue Hauptreihe mehr, obwohl BioShock weiterhin zu den bekanntesten Shooter-Marken überhaupt gehört.
Trotzdem hält Take-Two weiter am Projekt fest
Komplett aufgegeben wurde BioShock 4 offenbar aber nicht. Trotz aller Probleme betont Take-Two weiterhin, dass die Reihe extrem wichtig für das Unternehmen sei. Auch deshalb wurden zuletzt neue Verantwortliche eingesetzt, darunter Branchenveteran Rod Fergusson, der schon früher an BioShock Infinite beteiligt war.
Aktuell wirkt es deshalb eher so, als wolle 2K das Projekt unbedingt retten – selbst wenn das bedeutet, noch deutlich mehr Zeit investieren zu müssen. Wann BioShock 4 tatsächlich erscheint, bleibt allerdings weiter völlig offen.


