Namibia - Fortschritt aus Afrika
Die ehemalige deutsche Kolonie Namibia macht sich bereit für die Zukunft. Das an der Westküste Afrikas gelegene Land hat viel zu bieten und lockt nicht nur Touristen mit innovativen Ideen und großen Vorhaben. In Planung stehen beispielsweise Visa für Deutsche, die dem kalten Winter und den hohen Energiepreisen entfliehen wollen. Bis zu sechs Monate darf man zukünftig in diesem warmen Land verbringen, wenn man die nötigen Voraussetzungen erfüllt. Hat man einen festen Job, welcher für die Arbeit im Homeoffice geeignet ist und ein festes Einkommen, über ca. 1.900 Euro im Monat, hat man gute Chancen, das “Digital Normaden Visum“ für sechs Monate zu erhalten. Das Arbeiten in diesem schönen Land kann vielen Deutschen eine tolle Alternative zum tristen, kalten Winter bieten, da die Durchschnittstemperatur bei angenehmen 25 Grad Celsius liegt.
Auch in anderen Belangen kann Namibia punkten. Das Land ist sehr sicher, hat eine gute Infrastruktur und ein gut ausgebautes Telekommunikationssystem. Auch was die Sprache und kulturelle Aspekte angeht, werden sich Deutsche hier schnell wie Zuhause fühlen. Die deutsche Sprache wird an Schulen gelehrt und von vielen Menschen gesprochen. Sogar das Oktoberfest und der Karneval werden hier inklusive Bier und Weißwürsten gefeiert. Wer dann doch etwas mehr Afrika genießen möchte, kann eine Namibia Erlebnis-Reise mit spannenden Safaris und Tierbeobachtungen buchen. Die großartigen Landschaften und die vielfältige Tierwelt bieten eine gute Abwechslung vom stressigen Berufsalltag und man bekommt schnell den Kopf frei. Bestimmt wird es den ein oder anderen reizen so eine einmalige Chance zu ergreifen und einige Monate in diesem sehenswerten Land zu arbeiten.
Saubere Energie aus der Steppe
Auch was den grünen Wasserstoff angeht, hat Namibia große Pläne. Beste Voraussetzungen für die Gewinnung dieser sauberen Energieform sind gegeben. Gerade Solarenergie und Windenergie bekommt man in Namibia zur Genüge, sodass dieses Land schon bald zu den Top-Energielieferanten Deutschlands zählen könnte. Da für die CO₂-freie Elektrolyse, also die Herstellung von grünem Wasserstoff, viel erneuerbare Energie benötigt wird, bietet sich Namibia durch seine gute Infrastruktur, der Sicherheit und der stabilen politischen Lage als exzellenter Partner für die Zukunft an.
Schon etliche Firmen haben sich angekündigt und planen, hier zu investieren. Auch der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck hat bereits seine Fühler ausgestreckt und peilt zusammen mit Hage Geingob, dem namibischen Präsidenten, zukünftige Partnerschaften an. Bereits Anfang diesen Jahres werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung verschiedene Wasserstoff-Projekte mit ca. 30 Millionen Euro gefördert. Ab 2025 soll der erste Wasserstoff auf Basis von Methan, Ammoniak oder Methanol nach Deutschland exportiert werden.
Diese innovativen Pläne könnten bedeuten, dass Namibia sich zu einem der wichtigsten Energielieferanten Deutschlands entwickelt. Neben dem Tourismussektor könnte sich das Land ein weiteres Standbein aufbauen und schon in einigen Jahren von den Partnerschaften profitieren. Namibia geht mit der Zeit und ist auf dem besten Wege hin zu einer glänzenden Zukunft.


