Apple und Intel kooperieren wieder bei zukünftigen Chips
Einem aktuellen Bericht zufolge haben Apple und Intel eine vorläufige Vereinbarung über eine erneute Zusammenarbeit bei der Chipherstellung getroffen.
Die Verhandlungen zwischen den beiden Technologiekonzernen sollen bereits seit über einem Jahr laufen.
Hintergründe der neuen Partnerschaft
Laut einem Bericht des Wall Street Journal, auf den sich das Portal 9to5Mac bezieht, haben Apple und Intel eine vorläufige Vereinbarung zur Fertigung künftiger Chipsätze unterzeichnet. Wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten, haben die beiden Unternehmen in den vergangenen Monaten eine formelle Übereinkunft ausgearbeitet.
Für welche konkreten Apple-Produkte Intel die Prozessoren produzieren wird, bleibt derzeit noch unklar. Angesichts von jährlich über 200 Millionen ausgelieferten iPhones sowie unzähligen iPads und Macs ist der Bedarf an leistungsstarken Halbleitern jedoch gewaltig.
Welche Chips Intel künftig fertigen könnte
Früheren Gerüchten zufolge könnte Intel bei der Produktion kommender M-Chips für Macs und iPads unterstützen. Ebenso wäre eine Beteiligung an der Fertigung zukünftiger iPhone-Prozessoren wie dem A20 Chip denkbar.
Neben Intel soll sich Apple auch in Gesprächen mit Samsung befinden. Das klare Ziel dieser Strategie ist es, die eigene Chip-Lieferkette zu diversifizieren und die starke Abhängigkeit vom aktuellen Hauptzulieferer TSMC zu verringern.
Ein solcher Schritt würde Apple einen deutlichen Wettbewerbsvorteil bei der Sicherung von Produktionskapazitäten verschaffen. Darüber hinaus könnte der Deal mit Intel die Position von Apple gegenüber der US-Regierung stärken. Intel gilt als strategisch enorm wichtiges Unternehmen für die amerikanische Wirtschaft. Dem Wall Street Journal zufolge soll sich US-Präsident Trump sogar persönlich bei Apple-CEO Tim Cook für eine erneute Zusammenarbeit der beiden Konzerne eingesetzt haben.


