Kritische Stimmen: USA unter Druck wegen Festnahme Maduros

In einem dramatischen Schritt haben die Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika Nicolás Maduro, den umstrittenen venezolanischen Staatschef, und dessen Ehefrau festgenommen. Diese Entwicklung folgte auf einen Angriff der USA auf Venezuela, was in der internationalen Gemeinschaft erhebliche Kontroversen auslöste. In einer dringlichen Sitzung des UN-Sicherheitsrates verurteilten insbesondere Venezuela, Russland und China das Vorgehen der USA als völkerrechtswidrig. Die Anklage gegen Maduro wurde in New York wegen Drogendelikten erhoben, doch der verhaftete Staatschef plädierte auf nicht schuldig.
Unterstützt von Russland und China beantragte Caracas die Dringlichkeitssitzung und argumentierte, der Angriff bedrohe den regionalen und globalen Frieden, da er die UN-Charta verletzte. Länder wie Kuba, Iran, Uganda als Vertreter der Blockfreien Staaten und Kolumbien äußerten sich ähnlich und forderten die sofortige Freilassung des Paares, während sie die Detention als "Entführung" bezeichneten. Sie warnten eindringlich vor einem gefährlichen Präzedenzfall, der die internationale Ordnung erschüttern könne.
Gegensätzlich bewerten Staaten wie das Vereinigte Königreich, einige EU-Staaten, Panama und Chile die Situation: Sie sehen weder Maduro als legitimes Staatsoberhaupt, noch unterstützen sie den US-Angriff, sondern fordern stattdessen eine von innen getragene Demokratisierung Venezuelas. Die USA verteidigten ihr Vorgehen als gezielte Maßnahme gegen einen "Drogenterroristen" und betonten, dass viele Nationen Maduros Wiederwahl bereits abgelehnt hätten.
Angesichts der Spannungen wuchs die Besorgnis in Dänemark und Grönland über mögliche weitere Ansprüche der USA auf ihre Territorien. Dänemark hat die Unantastbarkeit seiner Grenzen betont, während US-Präsident Trump jüngst die strategische Bedeutung Grönlands für die USA unterstrich, was Sorgen über mögliche zukünftige US-Aktionen nährte.

