Internationale Spannungen: UN-Sicherheitsrat tagt nach US-Militäraktion in Venezuela

Der UN-Sicherheitsrat wird am Montag zu einer Sondersitzung zusammenkommen, nachdem die Vereinigten Staaten einen Militärschlag gegen Venezuela durchgeführt und dessen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen haben. Dieses Treffen ist für 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ) angesetzt. Der ungewöhnliche Einsatz der USA hat internationale Wellen geschlagen und rückt die diplomatischen Beziehungen wieder in den Fokus.
Caracas hatte um diese Sitzung gebeten und argumentiert, der Angriff verstoße gegen die UN-Charta und gefährde den globalen Frieden. In einem offiziellen Schreiben an den Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrats, der derzeit von Somalia repräsentiert wird, forderte Venezuela eine deutliche Verurteilung durch die Vereinten Nationen sowie das Einfordern eines sofortigen Stopps der US-Aktivitäten. Mächte wie Russland und China stellten sich hinter den Antrag Venezuelas.
In der Nacht zum Samstag griffen die USA verschiedene strategische Ziele in Venezuela an und brachten Präsident Maduro in Gewahrsam. Die Operation richtete sich gegen militärische Einrichtungen, kritische Infrastrukturen sowie Kommunikations- und Hafenanlagen. Nach seiner Festnahme und Überstellung in die USA wurde Maduro in New York unter Anklage gestellt.

