Styx: Blades of Greed – NACON und Cyanide Studio zeigen weiteres Gameplay
Es ist still geworden um die Schatten der Fantasy-Welt – zu still, wenn man einen gewissen grünen, zynischen Kobold fragt. Doch das Schweigen hat ein Ende. NACON und Cyanide Studio haben die Bombe platzen lassen und servieren uns den ersten, saftigen Gameplay-Trailer zu Styx: Blades of Greed. Mehr als acht Jahre mussten wir darben, doch am 19. Februar 2026 ist Schluss mit der Abstinenz. Styx wetzt wieder die Messer, und dieses Mal hat er Tricks im Ärmel, die selbst veteranenhafte Meuchler staunen lassen.
Vertikalität ohne Grenzen: Der Himmel ist nicht genug
Vergiss alles, was du über lineare Schleichpfade zu wissen glaubst. Blades of Greed bricht die Ketten der Vorgänger und wirft dich in den riesigen Kontinent Iserian, der vor allem eines ist: vertikal bis zum Schwindel. Styx ist nicht mehr nur der kleine Wicht, der unter Tischen huscht. Ausgerüstet mit einem brandneuen Arsenal an Fortbewegungswerkzeugen wird die Welt zu deinem persönlichen Spielplatz.
Mit einem Gleiter segelst du lautlos über die Köpfe ahnungsloser Wachen hinweg, während Metallklauen dir erlauben, Wände zu erklimmen, als wärst du ein grüner Gecko auf Koffein. Und wenn das noch nicht reicht? Dann zückst du den Enterhaken. Diese neuen Spielzeuge sind keine Gimmicks, sie sind der Schlüssel zu einer völlig neuen Freiheit. Du entscheidest, ob du von oben herabstößt oder dich wie ein Geist durch die Kanalisation windest.
Metroidvania trifft auf High-Tech-Stealth
Die vielleicht spannendste Neuerung ist jedoch die Struktur der Welt. Cyanide wagt den Schritt in Richtung Metroidvania-Design. Das bedeutet: Iserian ist keine Abfolge von isolierten Levelschläuchen mehr, sondern eine zusammenhängende, organische Welt. Bereiche, die anfangs unerreichbar scheinen, öffnen sich, sobald du deine Fähigkeiten erweitert hast.
Und diese Fähigkeiten haben es in sich. Angetrieben von der mysteriösen Ressource Quarz (im Original Quartz), manipuliert Styx nicht nur seine Feinde, sondern krümmt sogar die Zeit selbst. Dank der Power der Unreal Engine 5 sieht diese Magie nicht nur spektakulär aus, sie fühlt sich auch wuchtig an. Ein umfangreicher Fertigkeitsbaum und Runen erlauben es dir, den Kobold exakt an deinen sadistischen Spielstil anzupassen.
Ein Krieg um Quarz und Ehre (oder eher Gier)
Die Handlung verspricht die gewohnt bissige Kost: In einer Welt, die am Rande eines brutalen Krieges zwischen Elfen, Menschen und Orks steht, ist Quarz die Währung, die über Leben und Tod entscheidet. Und wer wäre besser geeignet, diese Ressource zu stibitzen, als ein gieriger Kobold mit einem losen Mundwerk? Du musst die Inquisition überlisten, Allianzen brechen und dich durch eine politische Schlangengrube manövrieren.


