Konstruktiver Austausch zwischen Trump und Putin wirft neue Fragen auf
Wenig vor seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida hat der US-Präsident Donald Trump ein Telefonat mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin geführt. Dieses Gespräch beschrieb Trump auf der Plattform Truth Social als "gut und sehr produktiv", hielt sich jedoch mit inhaltlichen Details bedeckt. Auch Dmitri Peskow, der Kremlsprecher, bestätigte das Telefonat gegenüber den russischen Staatsmedien, lehnte es jedoch ab, sich zu den besprochenen Themen zu äußern.
Um 19:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit plant Trump, Wolodymyr Selenskyj in seiner Residenz Mar-a-Lago in Palm Beach zu empfangen, wo der Republikaner derzeit verweilt. Das Telefonat mit Putin verleiht dem bevorstehenden bilateralen Gespräch eine neue Dimension und wirft Fragen zur Agenda des Gesprächs auf.
Im Zentrum des Treffens stehen voraussichtlich Strategien zur Beendigung des russischen Angriffskrieges, den Putin vor knapp vier Jahren begonnen hatte. Vertreter Russlands sind bei dem Treffen jedoch nicht anwesend. Selenskyj hofft, Trump von der Unhaltbarkeit einer Kapitulation oder einer vom Kreml erzwungenen Friedenslösung für die Ukraine zu überzeugen. Zudem wird er die USA um zusätzliche Flugabwehrsysteme ersuchen, während sich die Vereinigten Staaten weiterhin in ihrer Funktion als Vermittler sehen.

