Lichtblick im Dunkeln: Berlins Südwesten auf dem Weg zur Normalität

Im Südwesten Berlins kam es kürzlich zu einem signifikanten Stromausfall, der nach einem Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf Erwähnung fand. Eine linksextremistische Gruppierung bekannte sich zu der Tat, die am vergangenen Samstag 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen von der Stromversorgung abschnitt. Dank der zügigen und strukturierten Arbeit des lokalen Netzbetreibers sind mittlerweile nur noch rund 25.500 Menschen und etwa 1.200 Unternehmen betroffen.
Besonders erfreulich ist die Wiederversorgung der drei wichtigen S-Bahnhöfe Mexikoplatz, Nikolassee und Wannsee, die nun wieder für den öffentlichen Verkehr zur Verfügung stehen. Die Tiefbauarbeiten auf den betroffenen Baustellen sind inzwischen abgeschlossen, was die Voraussetzungen für die am heutigen Tage gestarteten elektrischen Arbeiten geschaffen hat. Der Netzbetreiber gibt sich zuversichtlich und lobt den derzeitigen Fortschritt im Wiederherstellungsprozess.
Von den ursprünglich 74 betroffenen Pflegeeinrichtungen sind mittlerweile 72 wieder ans Stromnetz angeschlossen. Insgesamt sind derzeit rund 35 große Notstromaggregate im Einsatz, um die Lage zu stabilisieren. Der ambitionierte Zeitplan sieht vor, dass die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung bis Donnerstagnachmittag erfolgen soll.

