Dienstleistungssektor der Eurozone zeigt überraschend schwache Dynamik

Die Diensteanbieter in der Eurozone haben das vergangene Jahr mit einer unverhofften Eintrübung ihrer Stimmung abgeschlossen. Der von S&P Global berechnete Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor verringerte sich im Dezember um 1,2 Punkte auf 52,4 Punkte, wie das Unternehmen bei der Vorstellung der zweiten Schätzrunde in London betonte. Ursprünglich war ein milderer Rückgang auf 52,6 Punkte prognostiziert worden.
Unterdessen hatte der Stimmungsindikator in den Monaten zuvor eine positive Tendenz gezeigt, mit einem Höhepunkt im November, der den stärksten Anstieg seit Mai 2023 markiert hatte. Auch wenn der Dezember einen Dämpfer brachte, verbleibt der Index dennoch oberhalb der entscheidenden 50-Punkte-Marke und signalisiert damit weiterhin ein Wachstum in der wirtschaftlichen Aktivität.
Parallel dazu verringerte sich der Index für die Gesamtwirtschaft ebenfalls. Hier sank der Wert um 1,3 Punkte auf 51,5 Punkte, was in der ersten Schätzrunde lediglich mit einem geringeren Rückgang auf 51,9 Punkte erwartet wurde.

