Neues Gipfeltreffen in der Ukraine: Hoffnung auf Frieden im Fokus

In den anhaltenden Bemühungen um Frieden in der Ukraine könnte der Jahresbeginn 2024 frischen Wind in die Verhandlungen bringen. Laut einer Ankündigung von Präsident Wolodymyr Selenskyj sollen am 3. Januar zunächst nationale Sicherheitsberater der "Koalition der Willigen" zu Beratungen in der Ukraine zusammenkommen. Nur wenige Tage darauf, am 6. Januar, ist ein weiteres Treffen auf höchster politischer Ebene geplant. Die positive Stimmung wird zusätzlich von der US-amerikanischen Unterstützung getragen. Präsident Donald Trump, eine zentrale Figur auf der internationalen Bühne, hat zugesagt, an beiden Treffen teilzunehmen, um gemeinsam mit den westlichen Ländern der Ukraine in ihrem Streben nach Frieden unter die Arme zu greifen.
Erst kürzlich fanden in Florida Gespräche zwischen Trump und Selenskyj statt, die trotz ihrer optimistischen Töne keine greifbaren Ergebnisse lieferten. Währenddessen hat sich bei den Verhandlungen um Sicherheitsgarantien für die Ukraine eine unerwartete Wendung ergeben. Selenskyj hatte zunächst die Einigkeit über diese Garantien verkündet, musste jedoch später zugeben, dass weiterhin Uneinigkeit über deren zeitliche Dimension besteht: Die USA schlagen 15 Jahre vor, die Ukraine hingegen wünscht sich eine Dauer von bis zu 50 Jahren.
Auf der russischen Seite sorgt die neue Verschärfung des Tons für erhöhte Spannung. Präsident Wladimir Putin behauptet vermeintliche Angriffe auf seine Residenzen und droht mit einer härteren Verhandlungsstrategie. Moskau bleibt dabei, wesentliche Zugeständnisse zu verweigern und fordert weiterhin von der Ukraine, sich von Gebieten und einem möglichen NATO-Beitritt zu distanzieren.

