Ukrainische Drohnenangriffe verursachen Schäden in russischen Regionen

Inmitten der andauernden Spannungen zwischen der Ukraine und Russland haben jüngste ukrainische Angriffe zu Todesopfern und erheblichen Schäden in mehreren Regionen Russlands geführt. Der amtierende Gouverneur von Twer, Witali Koroljow, berichtete, dass bei den Drohnenangriffen in der gleichnamigen Großstadt im Nordwesten Russlands eine Person ums Leben kam und zwei weitere verletzt wurden. Die Trümmer der Drohnen stürzten auf ein mehrstöckiges Wohnhaus und lösten ein Feuer aus.
In der Region Belgorod, die nahe der ukrainischen Grenze liegt, kamen am Vorabend zwei weitere Menschen durch verschiedene Angriffe zu Tode, wie der dortige Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilte. Außerdem häuften sich Berichte über Explosionen in anderen russischen Regionen. So informierte der Gouverneur der Region Lipezk, Igor Artamonow, über einen Brand auf einem Fabrikgelände im Kreis Usman, der ebenfalls einem Drohnenangriff zugeschrieben wird.
Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden 129 ukrainische Drohnen über den russischen Regionen und der von Russland annektierten Halbinsel Krim abgefangen. Die meisten dieser Drohnen sollen über den Gebieten Brjansk, Belgorod und Jaroslawl abgeschossen worden sein. Die herkömmliche Praxis des Verteidigungsministeriums, keine detaillierten Angaben zu den Folgen solcher Angriffe zu veröffentlichen, bleibt auch diesmal bestehen.
Die Ukraine verteidigt sich seit fast vier Jahren mit westlicher Unterstützung gegen die russische Invasion. Teil ihrer Verteidigungsstrategie sind wiederholte Angriffe auf Ziele in Russland. Der Schaden und die Opferzahlen stehen jedoch in keinem Vergleich zu den erheblicheren Zerstörungen und Verlusten, die durch die russischen Angriffe in der Ukraine verursacht wurden.

