Initiative für "Trump Accounts" gewinnt an Fahrt
Die US-Regierung erhält prominente Unterstützung von der Wall Street für ihr Vorhaben, "Trump Accounts" mit einem Startguthaben von 1.000 Dollar für Neugeborene einzuführen. Visa hat angekündigt, dass Kunden in der Lage sein werden, Cashback-Zahlungen direkt in diese Konten einzuzahlen. Zudem bestätigten Bank of America und JPMorgan Chase, dass sie den Kindern ihrer Mitarbeiter einmalig 1.000 Dollar auf diese Konten überweisen werden. Diese steuerbegünstigten Konten sollen langfristig in Indexfonds investiert werden, um den Kindern den Zugang zu finanziellem Kapital bis mindestens zum 18. Lebensjahr zu sichern.
Wenngleich der Plan bereits Teil von Trumps Steuergesetz aus dem letzten Sommer war, erhielt er erneuten Schwung, als Michael Dell und seine Frau Susan im Dezember ihre großzügige Spende von 6,25 Milliarden Dollar ankündigten, um auch älteren Kindern den Zugang zu diesen Konten zu ermöglichen. Angesichts bevorstehender Parlamentswahlen im November steht Trump unter wachsendem Druck, Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage einfacher Amerikaner zu ergreifen.
Der politische Druck wird verstärkt durch jüngste Umfragen, die seine Wirtschaftspolitik kritisch bewerten. Sollte es den Demokraten gelingen, die Mehrheiten in Senat und Abgeordnetenhaus zu gewinnen, könnte Trumps politische Handlungsmacht deutlich eingeschränkt werden.
Brad Gerstner von Altimeter deutete im US-Sender CNBC an, dass dieses Startkapital bis zum Alter von 55 Jahren auf ein Vermögen von einer Million Dollar anwachsen könnte. Auch Nicki Minaj will sich beteiligen und spendet einen erheblichen Betrag für die Konten, wobei sie sich als begeisterte Unterstützerin des Präsidenten outete.

