Jonathan Bailey befürchtete, dass Homosexualität seiner Karriere schaden könnte
(BANG) - Jonathan Bailey hatte Angst, dass es seiner Karriere schaden würde, offen schwul zu sein.
Der 'Wicked'-Star hatte zu Beginn seiner Schauspielkarriere Sorge, dass ihn seine Homosexualität berufliche Chancen kosten könnte. Dennoch war er entschlossen, seine wahre Identität nicht zu verbergen und war "bereit, dieses Risiko einzugehen".
Während eines Gesprächs mit Elton John im Rahmen der ersten Elton John Impact Awards erklärte Jonathan: "Mir war sehr bewusst, welche Möglichkeiten und Grenzen es für queere Schauspieler gibt und was das für das Publikum bedeutet, ob sich das auf den kommerziellen Erfolg auswirkt und welche Folgen das haben kann. Deshalb gab es Anfang meiner Zwanziger definitiv das Verständnis, dass es ein Nachteil sein könnte, schwul zu sein."
Der 38-Jährige habe jedoch nicht darauf verzichten wollen, die Hand seines Partners auf der Straße zu halten. "Das war etwas, das ich auf einer ganz instinktiven Ebene sehr stark empfand", enthüllte er. "Und wenn das bedeutet hätte, dass dadurch mögliche berufliche Chancen beeinträchtigt würden, dann war ich bereit, dieses Risiko einzugehen."
Jonathan verriet, dass er dankbar sei, schwule Liebesgeschichten im Fernsehen und in Filmen wie 'Brokeback Mountain' aus dem Jahr 2005 gesehen zu haben. Er hoffe, dass die nächste Generation nicht mehr das Gefühl haben muss, ihre Sexualität vor der Welt verbergen zu müssen. "Aber es ist doch etwas Wunderschönes, oder? Diese generationenübergreifenden Beziehungen und Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der wir alle von den Menschen profitieren, die vor uns gekommen sind", sagte er.
Der 'Bridgerton'-Darsteller zählt zu den Persönlichkeiten, die bei den Elton John Impact Awards ausgezeichnet werden. Die Ehrung würdigt wegweisende Mitglieder der LGBTQ+-Gemeinschaft sowie deren Unterstützer. Zu den weiteren Geehrten gehören die 'Orange Is the New Black'-Schauspielerin Laverne Cox, Sängerin Melissa Etheridge, Tennislegende Billie Jean King, Country-Musiker Orville Peck sowie Popstar Chappell Roan.


