Förderprogramm für EH-55-Neubauten startet erfolgreich durch

Die Wiederaufnahme der Förderung für Neubauten mit dem Energiestandard EH 55 zeigt bereits nach kurzer Zeit eine hohe Nachfrage. Wie Bundesbauministerin Verena Hubertz mitteilte, sind binnen der ersten drei Tage bereits 14 Prozent der bereitgestellten Fördermittel vergeben worden, was einem Betrag von rund 1,1 Milliarden Euro an verbilligten Krediten entspricht. Dabei profitierten schon 11.600 Wohneinheiten von der Unterstützung.
Mit der Möglichkeit, staatlich geförderte Kredite zu besonders attraktiven Konditionen zu erhalten, nehmen Bauherren die Chance wahr, längst vorliegende Baupläne endlich umzusetzen. Zum Programm gehören der Bau und der Ersterwerb von Wohngebäuden, die den strengen Effizienzhaus-55-Standard erfüllen. Eine Bedingung dafür ist, dass die Beheizung der Gebäude ausschließlich über erneuerbare Energien erfolgen darf, während Gas- und Ölheizungen explizit ausgeschlossen werden.
Ursprünglich wurde die Förderung für den EH-55-Standard im Jahr 2022 eingestellt, da er sich am Markt fest etabliert hatte und die Regierung einen Wechsel zu dem noch anspruchsvolleren Standard EH 40 forcieren wollte. Diese Entscheidung hatte jedoch viele Bauprojekte ins Stocken gebracht, da Investitionen zurückgehalten wurden. Mit der erneuerten Förderrunde soll nun der Bau dieser lange geplanten Projekte realisiert werden.

