Europa reagiert auf US-Anspruch: Klare Worte aus Brüssel
Das Europäische Parlament hat jüngst mit scharfer Kritik auf die umstrittenen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump reagiert, die einen Besitzanspruch der USA auf Grönland behaupten. Derartige Erklärungen, so die Abgeordneten, seien im Rahmen der internationalen Beziehungen zwischen demokratischen Staaten schlichtweg nicht tragbar und stellten einen deutlichen Verstoß gegen das Völkerrecht dar.
In einer offiziell veröffentlichten Stellungnahme unterstrich das EU-Parlament, dass jegliche Versuche, die Souveränität oder territoriale Einheit Dänemarks und Grönlands zu gefährden, gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen verstießen. Damit bezieht sich das Europäische Parlament eindeutig gegen die Äußerungen Trumps auf der von ihm betriebenen Plattform Truth Social.
Grönland, das aufgrund seiner Verbindung zum Königreich Dänemark Mitglied der NATO ist, gilt als wichtiger Bündnispartner der USA. Dennoch erklärte Trump auf Truth Social, dass jede andere Kontrolle über Grönland als amerikanisch unakzeptabel sei. Diese Haltung hat in Europa offensichtlich Irritationen hervorgerufen und eine formelle Antwort seitens der europäischen Institutionen provoziert.

