Telefonat zwischen Starmer und Trump: Grönland, Ukraine und umstrittener Tanker im Fokus
In einem bemerkenswerten Telefongespräch zwischen Großbritanniens Premierminister Keir Starmer und US-Präsident Donald Trump wurden unterschiedliche internationale Brennpunkte erörtert. Trump bekräftigte im Dialog seine umstrittenen Besitzansprüche auf Grönland, während Starmer die Haltung Großbritanniens deutlich machte. London ist in Übereinstimmung mit Deutschland und anderen europäischen Partnern der Ansicht, dass Dänemark und die Grönländer über ihre Zukunft selbst entscheiden sollten. Ein weiteres Thema des Gesprächs war die geopolitische Lage, insbesondere die Friedensbemühungen in der Ukraine.
Zudem spielte eine Militäraktion im Nordatlantik eine zentrale Rolle. Bei dieser Operation hatten US-Streitkräfte, unterstützt von britischen Einheiten, einen Öltanker aufgebracht. Der Vorfall ereignete sich nach der angeblichen Nichteinhaltung von US-Sanktionen gegenüber dem Iran und Venezuela. Das britische Verteidigungsministerium teilte mit, dass die Royal Air Force und ein Versorgungsschiff der Royal Navy bei der Aktion behilflich waren, britische Soldaten jedoch nicht direkt involviert waren. Der Tanker, der unter falscher Flagge fuhr, hatte Rohöl aus Venezuela und dem Iran transportiert, was zu der Beschlagnahmung auf Anordnung eines US-Bundesgerichts führte.

