EU begrüßt Durchbruch in Nahost-Friedensverhandlungen
Nach einem historischen Fortschritt in den Verhandlungen zur Beendigung des Gaza-Konflikts hat die Europäische Union umfassende Hilfsmaßnahmen zugesagt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte, dass die EU weiterhin die rasche und sichere Bereitstellung humanitärer Hilfe für den Gazastreifen unterstützen werde. Zudem signalisierte die EU ihre Bereitschaft, bei geeigneter Gelegenheit den Wiederaufbau zu fördern. Von der Leyen appellierte an die Konfliktparteien, die erreichte Vereinbarung vollständig umzusetzen. Diese Entwicklung sei eine bedeutende Chance, einen langfristig nachhaltigen Friedensprozess einzuleiten, der auf der Grundlage einer Zweistaatenlösung basiere.
In sozialen Netzwerken schrieb sie, dass dieser Moment genutzt werden müsse, um einen glaubwürdigen Pfad zu Frieden und Stabilität zu beschreiten. Zudem würdigte von der Leyen die Schlüsselrolle von US-Präsident Donald Trump sowie weiterer Akteure, wie Katar, Ägypten und der Türkei, in den Verhandlungen. Ihre diplomatischen Bemühungen hätten wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen.
Ähnliche Anerkennung kam von EU-Außenbeauftragter Kaja Kallas und EU-Ratspräsident António Costa. Kallas erklärte, dass die Einigung ein bedeutender diplomatischer Erfolg sei und eine echte Möglichkeit eröffne, den zerstörerischen Krieg zu beenden und alle Geiseln zu befreien. Die EU werde alle Anstrengungen unternehmen, um die Umsetzung des Abkommens zu unterstützen.

