Elon Musk: Zwischen Trauer und politischer Distanz
In einem unerwarteten Auftritt hat der Tech-Pionier Elon Musk an der Trauerfeier für den verstorbenen Aktivisten Charlie Kirk teilgenommen. Trotz eines öffentlich ausgetragenen Zerwürfnisses mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zeigte sich Musk in der Gesellschaft prominenter republikanischer Politiker und grüßte die Anwesenden herzlich. Musks Anwesenheit auf der Veranstaltung sorgte für Aufsehen, da er sich seit seinem Bruch mit Trump in politischen Angelegenheiten eher zurückgehalten hatte.
Noch vor wenigen Jahren hatte Musk eine bedeutende Rolle bei Trumps Wahlkampf gespielt und das Vorhaben mit über 250 Millionen Dollar unterstützt. In Trumps erster Amtszeit entwickelte sich zwischen den beiden Männern eine enge Verbindung, die Musk als häufigen Gast im Weißen Haus etablierte. Doch die Zusammenarbeit fand ein plötzliche Ende, als sich beide in einem Streit um ein umstrittenes Haushaltsgesetz überwarfen. Musk behauptete sogar, dass Trumps Erfolg maßgeblich auf sein Zutun zurückzuführen sei und ging mit brisanten Anschuldigungen weit über die sachliche Kritik hinaus.
Das einstige Vertrauensverhältnis zwischen Musk und Trump blieb seitdem zerrüttet. Musk räumte später ein, in seinen Äußerungen über die Stränge geschlagen zu haben. Inzwischen fokussiert er sich auf seine Rolle als CEO von Tesla und nutzt gelegentlich seine Plattform X, um rechten Ansichten eine Stimme zu verleihen, ohne jedoch aktiv ins politische Geschehen einzugreifen.

